
Do, 20:30 Uhr
Swiss Diagonales Jazz 2026In Zusammenarbeit mit dem Jazzcampus Club:

Flora Ageron: vocals, Erwan Valazza: guitar, Beatriz Raimundo: cello, Nathan Vandenbulcke: drums

Flora Ageron: vocals, Erwan Valazza: guitar, Beatriz Raimundo: cello, Nathan Vandenbulcke: drums
Swiss Diagonales Jazz 2026In Zusammenarbeit mit dem Jazzcampus Club:
Wehmütige Begegnung von Jazz und Barock.
Die Genfer Musikerin Flora Ageron nimmt uns auf eine lyrische Reise durch eine von mediterraner Melancholie durchtränkten Klanglandschaft mit. Ihre klassisch geschulte, sanfte Stimme schmeichelt sich organisch an die feinen Akkorde der subtilen Gitarre, das warme Cello intensiviert die Stimmung noch und die dezenten Drums geben präzise Impulse. «Espuma Antigua» experimentiert mit dem Barockrepertoire, holt aus den Tiefen des Meeres alte Musik hervor und bringt diese an den Strand der Gegenwart zurück. Ihr neues Album «Continuo» webt hypnotische Schleifen zwischen altem Erbe, Jazz und elektronischen Texturen.
Fr, 20:30 Uhr
Swiss Diagonales Jazz 2026
In Zusammenarbeit mit dem Jazzcampus Club:

Miriam Hässig: vocals/ukulele, Esther Sévérac: e-harp, Nadav Erlich: bass/synths, Nicolas Bianco: drums/electronics
Swiss Diagonales Jazz 2026
In Zusammenarbeit mit dem Jazzcampus Club:
Poetische Klangwelten aus Pop, akustischer Malerei und bezaubernden Grooves.
«Ayé!» kreiert mit Miriam Hässigs warmer, eindringlicher Stimme und der ungewöhnlichen Besetzung aus Harfe, Bass, Ukulele und Elektronik eine dicht vibrierende, berauschende Traumwelt, die sich ins Bewusstsein einprägt. Mal stürmisch, mal still, dann wieder durchzogen von einer Prise Dadaismus, wabernden Beats und groovenden Jazzsoli, umgarnt die Band das Publikum mit ihrem unverkennbaren Sound, der überrascht und sich jeder Schublade entzieht – ein Erlebnis, das nachhallt.

Miriam Hässig: vocals/ukulele, Esther Sévérac: e-harp, Nadav Erlich: bass/synths, Nicolas Bianco: drums/electronics
Sa, 20:30 Uhr
Swiss Diagonales Jazz 2026
In Zusammenarbeit mit dem Jazzcampus Club:

Armando Chappuis: guitar/ synths, Mattia Facchini: alto sax/flute/clarinet, Christoph Gebhard: e-bass/synths, Basil Schreyer: drums/electronics

Armando Chappuis: guitar/ synths, Mattia Facchini: alto sax/flute/clarinet, Christoph Gebhard: e-bass/synths, Basil Schreyer: drums/electronics
Swiss Diagonales Jazz 2026
In Zusammenarbeit mit dem Jazzcampus Club:
Unkonventionelles elektro-akustisches Musikuniversum.
«Polarbaeren» faszinieren mit breiten Grooves, die von präzisen, mikroskopischen Computereffekten durchbrochen und von sphärischen Soundclustern umschlossen werden. Ihre mehrschichtigen Kompositionen mit eingängigen Melodien überraschen durch Beat Switches und einem perfekten, intuitiven Flow, der mit unbändiger Sogkraft das Publikum in eine andere Dimension saugt. Auf einem Gletscher aufgenommene Feldaufnahmen dienen den brillanten Musikern als konzeptionellen Rahmen, um durch Geräusche und Klänge eine aussergewöhnliche Stimmung zu kreieren, die in den Bann zieht. Ihr neues Album «EIS!» wurde letzten Oktober über «Current Moves» veröffentlicht.
Di und Mi, 20:30 Uhr

Christoph Grab: tenor/alto saxes, Lina Allemano: trumpet, Matthieu Mazué: piano, Christian Weber: bass, Dieter Ulrich: drums
Immersives Experiment aus zeitgenössischer Klassik und Jazz.
Anstatt auf die typischen Akkordstrukturen des Jazz zu setzen, basiert die Musik von Christoph Grabs Ensemble auf Motiven und Intervallstrukturen, die den Musiker:innen als Ausgangspunkt dienen, wodurch lineares Improvisieren möglich wird. Das Projekt überschreitet die Grenzen des herkömmlichen Jazz und wagt eine rhythmisch geprägte, improvisatorische Ästhetik, die neue Klang- und Rhythmus-Strukturen entstehen lässt.

Christoph Grab: tenor/alto saxes, Lina Allemano: trumpet, Matthieu Mazué: piano, Christian Weber: bass, Dieter Ulrich: drums
Do, 20:30 Uhr

Malthe Kaptajn: trumpet, Hannes Bennich: alto sax, Marek Konarski: tenor sax, Kathrine Windfeld: piano, Johannes Vaht: bass, Henrik Holst Hansen: drums

Malthe Kaptajn: trumpet, Hannes Bennich: alto sax, Marek Konarski: tenor sax, Kathrine Windfeld: piano, Johannes Vaht: bass, Henrik Holst Hansen: drums
Funkelnder, treibender kontemporärer Jazz.
Die preisgekrönte, dänische Pianistin frischt mit ihrer Musik die europäische Jazzszene ziemlich auf. Mit ihrem atemberaubenden Sound, der souverän Subtilität und Intensität kombiniert, hat sie sich schnell einen Namen gemacht. Ihr Sextett liefert ein buntes Bouquet aus ausgeklügelten harmonischen Passagen, mitreissenden Grooves und poetischen Balladen in explosiven Arrangements. Die Musiker:innen vereinen mit einer beeindruckenden Leichtigkeit verspielte Präzision mit enthusiastischer Intensität. Die Bläser artikulieren klar und synchron, die Rhythmusgruppe treibt an und Windfeld verbindet alles mit ihren perkussiven und doch organischen Läufen und Akkorden.
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Tigran Tatevosyan: piano, Omar Rodriguez Calvo: bass, Amir Bresler: drums
Bezaubernde Begegnung von armenischer Volksmusik und Jazz.
Pianist Tigran Tatevosyan wuchs im nährenden Spannungsfeld traditioneller armenischer Musik, Klassik und später auch Jazz auf. Die reiche harmonische, rhythmische und melodische Sprache der Volksmusik seines Heimatlandes prägte Tigran sehr. Sein einzigartiger Sound ist von melancholischer Poesie durchtränkt und hält ein zerbrechliches, sensibles Gleichgewicht zwischen Seele und Intellekt. Seine Läufe perlen zauberhaft und entfalten eine melodische, bunte Palette voller Emotionen, die Omar Rodriguez Calvo und Amir Bresler anmutig, leicht und auch mal groovend begleiten – alles eingebettet in die Energie des zeitgenössischen modernen Jazz. Das Album «Mer Tan Itev» ist 2024 bei Edel erschienen.

Tigran Tatevosyan: piano, Omar Rodriguez Calvo: bass, Amir Bresler: drums


Do, 20:30 Uhr
Big Band Night

Francesca Gaza: conductor, Bastien Rieser, Tobias Schneider, Sebastián Greschuk, Alvaro Ocon: trumpet/flugelhorn, Josh Schofield: alto/soprano saxes, Sara El Hachimi: alto sax/flute, Baptiste Stanek: tenor sax/flute/clarinet/bass clarinet, Linda Scharnag: bariton sax/ bass clarinet, Charley Rose: tenor sax/clarinet, Lukas Reinert, Lucas Wirz: trombone, Fernando Brox: trombone/flute, Yossi Itskovich: bass trombone, Michal Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Marton Juhasz: drums
Big Band Night
Das BJO spielt Musik von Cesc Badia und Jordi Roviró.
Unsere lokale Big Band begeistert das Publikum immer von Neuem mit ihrer differenzierten Musik. An diesem Donnerstag zeigt sie ihre eigene geballte Schaffenskraft mit neuen Stücken der Trompeter Cesc Badia und Jordi Roviró. Wir dürfen uns auf eine Reise durch reichhaltige, ausdrucksstarke und kraftvolle Musikwelten und fein orchestrierte Kompositionen freuen, welche die gesamte Klangpalette der Big Band zur Geltung bringen.

Francesca Gaza: conductor, Bastien Rieser, Tobias Schneider, Sebastián Greschuk, Alvaro Ocon: trumpet/flugelhorn, Josh Schofield: alto/soprano saxes, Sara El Hachimi: alto sax/flute, Baptiste Stanek: tenor sax/flute/clarinet/bass clarinet, Linda Scharnag: bariton sax/ bass clarinet, Charley Rose: tenor sax/clarinet, Lukas Reinert, Lucas Wirz: trombone, Fernando Brox: trombone/flute, Yossi Itskovich: bass trombone, Michal Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Marton Juhasz: drums
Fr, 16:00 Uhr
Museum Tinguely
Roche’n’Jazz: Jazz im Museum Tinguely

Fr und Sa, 20:30 Uhr

Logan Richardson: straight alto/BŌ saxello soprano saxes, Javier Santiago: keys/synths, Miles Lennox: keys/synths, Frescia Belmar: e-bass, Ronald Bruner Jr.: drums
Fesselnder Mix aus Jazz, Hip Hop, Rock und Blues.
«blues PEOPLE» des Saxophonisten Logan Richardson berührt mit einer lyrischen Tiefe und authentischen, suchenden Sehnsucht, die aufwühlt. Die afroamerikanische Geschichte der Work Songs und des Blues’, die bis heute den Jazz beeinflusst, strömt hier mit einer positiven, vorwärtstreibenden Energie des Kontemporären zusammen und umfängt das Publikum in einer Atmosphäre von eindringlicher, atemberaubender Schönheit.

Logan Richardson: straight alto/BŌ saxello soprano saxes, Javier Santiago: keys/synths, Miles Lennox: keys/synths, Frescia Belmar: e-bass, Ronald Bruner Jr.: drums
Di, 20.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit der Jazzwerkstatt Bern | 1. Set

Aya Metwalli: voice/electronics

Aya Metwalli: voice/electronics
In Zusammenarbeit mit der Jazzwerkstatt Bern | 1. Set
Hypnotisches Experiment mit Stimme und Elektronik.
Aya Metwalli ist in Kairo geboren und nennt ihre Stadt, «ein Orchester, das niemals stimmt». Sie wuchs auf mit Autohupen, die wie Schlagringe klangen, scheppernden Lautsprechern, disharmonischen Gebetsrufen aus kaputten Boxen und dem täglichen Geschrei der Strassenverkäufer:innen. Metwalli spielte Piano, um den Lärm zu übertönen, griff zur Gitarre, um feinere Klänge in den Alltag zu holen und begann sich mit Elektronik zu beschäftigen, um den Stress in Lieder zu transformieren. Ihr Sound ist expressionistisch und unmittelbar. Auf der Bühne zeigt sie sich in all ihrer Verletzlichkeit und Stärke: intime Gesten, Geflüster verstärken sich zu glockenklaren Gesängen und Klagen. Ein langsames, inniges Brennen mit einem Nachgeschmack von Tristesse.
Di, 20.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit der Jazzwerkstatt Bern | 2. Set

Mazen Kerbaj: trumpet/electronics, Billiana Vaoutchkova: violin, Marina Mello: harp, Maurice Louca: guitar, Sharif Sehnaoui: guitar, Raed Yassin: bass, Khaled Yassin: percussion/gamelan
In Zusammenarbeit mit der Jazzwerkstatt Bern | 2. Set
Experimentelle Elektronik trifft auf Avantgarde-Jazz und ägyptische Volksmusik.
Maurice Louca erschafft einen hypnotischen Klang aus Minimalismus, freier Improvisation und Folk, in dem er seine Gitarre für arabische Maqam-Tonleitern angepasst hat und mikrotonale Intervalle spielt. Mazen Kerbaj erzeugt mit seiner Trompete mystische Effekte, während Bassist Raed Yassin sowie Gitarrist Sharif Sehnaoui ihre Saiten quietschen, heulen und brummen lassen. Billiana Vaoutchkovas Violine und Marina Mellos Harfe bilden einen reizvollen Kontrast zu den Mikroklängen Loucas. Khaled Yassin unterlegt dazu einen federnden, präzisen Rhythmus. Eine herausfordernde, faszinierende Musik für Fans transzendenter Klangexperimente fern jeder Konventionalität.

Mazen Kerbaj: trumpet/electronics, Billiana Vaoutchkova: violin, Marina Mello: harp, Maurice Louca: guitar, Sharif Sehnaoui: guitar, Raed Yassin: bass, Khaled Yassin: percussion/gamelan
Mi, 20.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit der Jazzwerkstatt Bern

Lorenz Widauer: trumpet, Yvonne Moriel: alto sax/flute, Stephanie Weninger: keys/moog, Raphael Vorraber: drums

Lorenz Widauer: trumpet, Yvonne Moriel: alto sax/flute, Stephanie Weninger: keys/moog, Raphael Vorraber: drums
In Zusammenarbeit mit der Jazzwerkstatt Bern
Modern Jazz mit elektronischen Klangräumen und Dub-Einflüssen.
Yvonne Moriels Sound besticht durch komplexe rhythmische Strukturen, die auf atmosphärische Cluster treffen und mit groovenden Dub-Effekten unterlegt sind. Mit pulsierenden, wandelbaren Soli und einer energetischen Bühnenpräsenz kehrt sie nonchalant die vermeintlichen Genrebegrenzungen zur Seite und begeistert das Publikum mit einer intensiven, progressiven Musik. Die preisgekrönte Saxophonistin steht für eine junge, offene Generation von Jazzmusiker:innen, die eigenständig ihre Vision eines zeitgenössischen Jazz, der die Traditionen pflegt, weiterentwickelt. Ihr Debutalbum «sweetlife» ist letzten Herbst auf Bandcamp erschienen.
Do, 20.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit der Jazzwerkstatt Bern

Óskar Guðjonsson: tenor sax, Skúli Sverrisson: e-bass
In Zusammenarbeit mit der Jazzwerkstatt Bern
Eine Welt aus zurückgehaltener Intensität.
Den Fans von ADHD sind die beiden isländischen Musikerpersönlichkeiten gut bekannt. Diesmal kommen sie als Duo in konzentrierter Formation ins bird’s eye. Dort, wo die Stille und der Ton sich berühren, entsteht eine delikate Konversation – introspektiv, ausgedehnt, tief und ausdrucksstark. Mit grosser Erfahrung in Jazz, Ambient und isländischer Volksmusik haben Óskar Guðjonsson und Skúli Sverrisson einen einzigartigen Stil entwickelt, der sich jeder Kategorisierung entzieht. Ihr Spiel mündet in einer gegenseitigen Sensibilität und geteiltem Commitment zum authentischen Storytelling. Das Resultat ist eine Musik, die minimalistisch, meditativ und doch reich an Nuancen und sachter Schönheit ist.

Óskar Guðjonsson: tenor sax, Skúli Sverrisson: e-bass
Fr und Sa, 20.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien

Thandi Ntuli: piano/vocals, Tlale Makhene: percussion/vocals, Sphelelo Mazibuko: drums/vocals

Thandi Ntuli: piano/vocals, Tlale Makhene: percussion/vocals, Sphelelo Mazibuko: drums/vocals
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien
Ein Trio, das der politischen Ungewissheit mit dem unerschütterlichen Geist des Kollektivs entgegenwirkt.
Die Vision und die Versprechen der Regenbogennation, die Südafrikas Übergang von der Apartheid zur Demokratie geprägt haben, werden heute durch ein allgemeines Gefühl der Enttäuschung und des Verrats in Frage gestellt. Thandi Ntuli tritt der Angst und Orientierungslosigkeit, die in der südafrikanischen Community weltweit herrschen, mit einem Trio entgegen, das einem Trommelkreis mit seinen vermittelnden und heilenden Fähigkeiten ähnelt. Mit Piano und Gesang schafft Ntuli im Dialog mit Tlale Makhene und Sphelelo Mazibuko kraftvolle, polyrhythmische und zyklische Muster, um so die hoffnungsvolle Energie des Regenbogens zu reaktivieren.
Di und Mi, 20.30 Uhr

Josh Schofield: alto/soprano saxes, Lorenzo Vitolo: piano, Joan Codina: bass, Paulo Almeida: drums
Klanglandschaften zwischen impressionistischer Lyrik und der Offenheit des Zeitgenössischen.
Im neuen Projekt «Love in Motion» des brasilianischen Drummers Paulo Almeida, der in Basel lebt, erkundet die Band feinfühlig und authentisch die lyrische, kollektive Improvisation. Die Musiker formen organische, poetische Soundwelten, bei denen die Melodie oft den musikalischen Fluss bestimmt und der Rhythmus zu einem kontrapunktischen Element wird, was eine lebendige, dynamische und sensible Atmosphäre erschafft. Beeinflusst von Wayne Shorter und Paul Motion bis hin zu Hermeto Pascoal und Debussy, beherrscht Almeida souverän und mit Leichtigkeit den Seiltanz zwischen organischem Spiel, kreativem Risiko und künstlerischer Freiheit.

Josh Schofield: alto/soprano saxes, Lorenzo Vitolo: piano, Joan Codina: bass, Paulo Almeida: drums
Do, 20.30 Uhr
Big Band Night

Francesca Gaza: conductor, Bastien Rieser, Tobias Schneider, Sebastián Greschuk, Alvaro Ocon: trumpet/flugelhorn, Josh Schofield: alto/soprano saxes, Sara El Hachimi: alto sax/flute, Baptiste Stanek: tenor sax/flute/clarinet/bass clarinet, Charlotte Lang: bariton sax/ bass clarinet, Charley Rose: tenor sax/clarinet, Lukas Reinert, Lucas Wirz: trombone, Fernando Brox: trombone/flute, Yossi Itskovich: bass trombone, Michal Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Jan Zeimetz: drums

Francesca Gaza: conductor, Bastien Rieser, Tobias Schneider, Sebastián Greschuk, Alvaro Ocon: trumpet/flugelhorn, Josh Schofield: alto/soprano saxes, Sara El Hachimi: alto sax/flute, Baptiste Stanek: tenor sax/flute/clarinet/bass clarinet, Charlotte Lang: bariton sax/ bass clarinet, Charley Rose: tenor sax/clarinet, Lukas Reinert, Lucas Wirz: trombone, Fernando Brox: trombone/flute, Yossi Itskovich: bass trombone, Michal Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Jan Zeimetz: drums
Big Band Night
Ein zauberhafter Abend mit sattem Orchesterklang.
Die lokale Big Band begeistert das bird’s-eye-Publikum immer wieder mit ihrer differenzierten, wunderschönen Musik. Die kreative Wirkungsstätte von Musiker:innen und Komponist:innen aus Basel präsentiert eleganten, facettenreichen Big-Band-Sound, zeitgenössischen Jazz und eine Prise internationales Flair. Ab und zu lädt die Band einen Gast ein – an diesem Abend zeigt sie jedoch ihre eigene geballte Schaffenskraft mit neuen, aber auch weiterentwickelten Kompositionen.
Fr, 20.30 Uhr

Trish Clowes: tenor sax, Charley Rose: tenor sax, Domenic Landolf: tenor sax, Fabian Willmann: tenor sax , Tabea Kind: bass, Mareike Wiening: drums
Fabian Willmanns neue Konzertreihe startet mit Trish Clowes.
«Tenor Madness» kommt erstmals auch nach Basel: Dabei hebt Saxophonist Fabian Willmann jeweils eine/r der vier Tenorsaxophonist:innen hervor, der/die mit einer Rhythmusgruppe in seiner/ihrer Kreativität erstrahlt. Am Freitag darf Trish Clowes im Rampenlicht stehen und mit rasanten Läufen und einer sicheren Melodieführung überzeugen. Die britische Musikerin gilt als eine der agilsten und originellsten Improvisatorinnen der Gegenwart.

Trish Clowes: tenor sax, Charley Rose: tenor sax, Domenic Landolf: tenor sax, Fabian Willmann: tenor sax , Tabea Kind: bass, Mareike Wiening: drums
Sa, 20.30 Uhr

Melissa Aldana: tenor sax, Domenic Landolf: tenor sax, Baptiste Stanek: tenor sax, Fabian Willmann: tenor sax, Tabea Kind: bass, Mareike Wiening: drums

Melissa Aldana: tenor sax, Domenic Landolf: tenor sax, Baptiste Stanek: tenor sax, Fabian Willmann: tenor sax, Tabea Kind: bass, Mareike Wiening: drums
Am Samstag steht Melissa Aldana bei «Tenor Madness» im Fokus.
Mit vier Saxophonist:innen darf man so oder so einen dichten, packenden Bandklang und viel berührende Harmonik mit treibenden Soli erwarten. Aber wird eine so energetische Künstlerin wie Melissa Aldana gefeatured, darf man sich auf emotionale Momente freuen. Aldana zeigt sich als Meisterin des authentischen Storytellings. Jeder Ton hat eine Intention, nichts ist beliebig. Ihre Bandbreite reicht von breit und warm bis zu präzise und feingliedrig.
Di und Mi, 20.30 Uhr

Chris Speed: tenor sax/clarinet, Bojan Zulfikarpašić: piano/Fender Rhodes, Matt Penman: bass, Dejan Terzic: drums
Zeitgenössischer Jazz mit Einflüssen von osteuropäischem Folk und Minimal Music.
Trotz der immensen Virtuosität aller vier Musiker in Dejan Terzics «Axiom» bleibt ihr Fokus auf dem Kollektiv: Intentionen und Spielstile fliessen organisch ineinander und füllen den gemeinsamen Raum mit grenzenloser Freiheit und einer komprimierten, dichten Atmosphäre voller filigraner Melodien und leichtfüssigen Soli. Ein polyphoner Rhythmusteppich sorgt für Dynamik und eine schillernde Vielschichtigkeit. Hypnotisch schwingt die Stimmung von zerbrechlich und zart bis zu wütend, traurig und verzweifelt.
Im Frühjahr 2026 erscheint das neue Album «Grow» bei O-Tone Music.

Chris Speed: tenor sax/clarinet, Bojan Zulfikarpašić: piano/Fender Rhodes, Matt Penman: bass, Dejan Terzic: drums
Do, 20.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Basel, Institut Jazz, FHNW, ausgewähltes Masterprojekt

Robert Wypasek: tenor sax, Wes Georgiev: piano, Alistair Peel: bass, Fabrizio Doberti: drums

Robert Wypasek: tenor sax, Wes Georgiev: piano, Alistair Peel: bass, Fabrizio Doberti: drums
In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Basel, Institut Jazz, FHNW, ausgewähltes Masterprojekt
Wunderschöner Mix aus modernem Jazz und klassischer Musik des 20. Jahrhunderts.
Robert Wypasek sucht nach der reinen, ungezügelten Energie und erzählt gleichzeitig starke, berührende Geschichten. Mit lyrischen Läufen auf dem Piano (Wes Georgiev) und dem warmen Saxophon von Wypasek plus das dezente, aber differenzierte Schlagzeugspiel Fabrizio Dobertis schafft die Band einen einzigartigen, in andächtiger Freude vibrierenden Raum. Darin treffen Vertrauen, Hoffnung und meditative Konzentration aufeinander, während jedes Mitglied in seinem tiefen musikalischen Ausdruck brilliert.
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Nicolas Masson: tenor/soprano saxes, Colin Vallon: piano, Patrice Moret: bass, Lionel Friedli: drums
Auf seiner Release-Tour kommt dieses brillante Quartett auch ins bird’s eye.
Der renommierte Saxophonist Nicolas Masson, eine Schlüsselfigur der Schweizer New-Jazz-Szene, hat in den 90er Jahren in der New Yorker Jazzszene gestartet und seitdem mit etlichen internationalen Musiker:innen zusammengearbeitet. Massons sanfte, lyrische Melodielinien mit dem warmen, breiten Ton flechten sich vorsichtig und kontrapunktisch zum wunderbar subtilen und doch präzisen Piano von Colin Vallon. Patrice Moret und Lionel Friedli steuern einen feinen, groovenden rhythmischen Boden dazu. Fast zwei Jahrzehnte spielt diese Band bereits zusammen und schöpft beinahe telepathisch aus einem einheitlichen Kern der Intuition und Kreativität. Massons neuestes Album «Renaissance» ist soeben bei ECM erschienen.

Nicolas Masson: tenor/soprano saxes, Colin Vallon: piano, Patrice Moret: bass, Lionel Friedli: drums
So, 11.00 Uhr
Kinderkonzert

Eva Zihlmann: vocals/ukulele/violin, Isabelle Kurmann-Meyer: piano/vocals/accordion/ukulele, Annika Sirkiä: tuba/vocals

Eva Zihlmann: vocals/ukulele/violin, Isabelle Kurmann-Meyer: piano/vocals/accordion/ukulele, Annika Sirkiä: tuba/vocals
Kinderkonzert
Ein «hasenstarkes und henneguetes» Kinderprogramm!
Hase Hoppelihopp mag Karotten, lacht fürs Leben gerne und tanzt und singt immer und überall. Am allerliebsten mit ganz vielen Kindern und natürlich seiner Freundin Lotta. Lotta ist ein fröhliches Huhn, lacht und gackert so oft es kann, hat eine Menge lustige Ideen und spielt gerne kleine Streiche. Jung und Alt dürfen sich auf schöne Kinderlieder zum Mitsingen und ein unterhaltsames Musikprogramm freuen. Für Kinder im Alter von 3 bis 8 Jahren und Junggebliebene.
Di und Mi, 20.30 Uhr

Jaka Arh: tenor sax/synths, Martín Theurillat: guitar, Nadav Erlich: bass, Iago Fernández: drums
Filigraner Jazz mit chilenischen Einflüssen.
Mit seiner feinfühligen Kombination aus traditionellen und modernen Elementen erschafft der schweizerisch-chilenische Gitarrist Martín Theurillat einen poetischen, einheitlichen Klang, der die Seele wärmt. In seiner Musik schwingt die Herzlichkeit und Intensität seiner musikalischen Wurzeln mit, eingebettet in subtile, grazile Melodiegeflechte. Nadav Erlich lässt feine Basslinien einfliessen, die sich im Thema finden und sich dann wieder kontrapunktisch reiben. Iago Fernández hält mit pulsierenden Rhythmen die Energie hoch, während Jaka Arh sanft und sachte mit dem Saxophon improvisiert. Ein wunderschönes Bijou differenzierter, verträumter und doch innovativer Musik.

Jaka Arh: tenor sax/synths, Martín Theurillat: guitar, Nadav Erlich: bass, Iago Fernández: drums
Do, 20.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit 40 Jahren Intakt Records

Asger Nissen: alto sax, Julius Gawlik: tenor sax, Felix Henkelhausen: bass, Jim Black: drums

Asger Nissen: alto sax, Julius Gawlik: tenor sax, Felix Henkelhausen: bass, Jim Black: drums
In Zusammenarbeit mit 40 Jahren Intakt Records
Modern Jazz mit der Exzentrik der Avantgarde und gleichzeitiger emotionaler Tiefe.
In diesem Projekt des visionären Drummers Jim Black ist der Sound persönlich sowie experimentell und gewagt. Mit «The Schrimps», drei hervorragenden, aufsteigenden Nachwuchstalenten Europas, kreiert er eine Musik, die sowohl roh als auch songorientiert ist und klagende Melodien mit kinetischer, unvorhersehbarer Improvisation verbindet. Die Musiker schätzen die melodischen Strukturen und loten gleichzeitig die Grenzen harmonischer und rhythmischer Experimente aus. Dies mit Risiko, Groove, Dissonanz und einer wilden Schönheit, die fasziniert. Ihr neues Album «Better You Don’t» ist letztes Jahr auf INTAKT Records erschienen.
Fr, 16:00 Uhr
Museum Tinguely
Roche’n’Jazz: Jazz im Museum Tinguely

Roche’n’Jazz: Jazz im Museum Tinguely

Fr, 20.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit 40 Jahren Intakt Records | 1. Set

Simone Keller: piano

Simone Keller: piano
In Zusammenarbeit mit 40 Jahren Intakt Records | 1. Set
Raffiniertes Suchen zwischen Experimentellem und Tradition.
Die klassisch ausgebildete Pianistin Simone Keller bewegt sich spielerisch in verschiedenen Stilen und Genres. Als Brückenbauerin setzt sie sich insbesondere für einen breiten gesellschaftlichen Zugang zur Musik ein. «Just for a Thrill» ist ein Song von Lil Hardin Armstrong, die ihr Leben lang im Schatten ihres Mannes Louis Armstrong stand. In diesem Sinne nimmt Keller sich weiteren Künstler:innen aus Jazz und Klassik vor, um auf ganz unterschiedliche Weise Verletzlichkeit, Entfremdung, Widerstand, Hoffnung, aber auch die Ambivalenz zwischen Schönheit und Abgrund musikalisch umzusetzen.
Fr, 21.45 Uhr
In Zusammenarbeit mit 40 Jahren Intakt Records | 2. Set

Michael Flury: trombone, Simone Keller: piano
In Zusammenarbeit mit 40 Jahren Intakt Records | 2. Set
Interessante, musikhistorische Reise durch Klassik und Jazz.
Posaunist Michael Flury und Simone Keller lassen im 2. Set die Musik ohne Worte sprechen. Neben dem klassischen Komponisten Franz Schubert sind wiederum Songs von PoC-Komponistinnen zu hören, die bis heute zu wenig Anerkennung für ihr Schaffen erhalten: Unter anderem zum Beispiel Irene Higginbotham, die den weltberühmten Jazz-Standard «Good morning heartache» geschrieben hat, der bis heute nicht mit ihrem Namen in Verbindung gebracht wird. Das Duo überwindet mühelos stilistische Grenzen, ohne in ein simples Cross-Over zu verfallen und bringt Bekanntes und Ungehörtes neu zum Klingen.

Michael Flury: trombone, Simone Keller: piano
Sa, 20.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit 40 Jahren Intakt Records

Ingrid Laubrock: tenor sax, Myra Melford: piano, Lesley Mok: drums

Ingrid Laubrock: tenor sax, Myra Melford: piano, Lesley Mok: drums
In Zusammenarbeit mit 40 Jahren Intakt Records
Mitreissender Jazz mit einem rauen, offenen Geist und spritzigen Finessen.
Sox2 ist ein neues Trio der Pianistin Myra Melford mit Ingrid Laubrock am Saxophon und Lesley Mok am Schlagzeug. Zusammen erzeugen sie eine konzentrierte Energie, in der jede Geste eindringlich, jeder Austausch verstärkt ist: Ein einziger Funke aus Melfords Klavier kann sich in vielfältige Texturen aufspalten, Laubrocks Saxophonlinie kann unerwartete Richtungen einschlagen, und Moks Spiel formt die Zeit zu sich ständig verändernden Organismen um. Das explosive Trio erschafft eine Musik aus verwobenen Grooves, die sich winden und entfalten, Harmonien, die sich in prismatische Songs brechen, Improvisationen, voll feuriger Intensität und doch struktureller Elastizität.

