
Di und Mi, 20:30 Uhr

Fany Fresard: violin, Pierre Horckmans: clarinet/bass clarinet, Nicolas Mary: bassoon, Anne Quillier: piano, Michel Molines: bass, Guilhem Meier: drums

Fany Fresard: violin, Pierre Horckmans: clarinet/bass clarinet, Nicolas Mary: bassoon, Anne Quillier: piano, Michel Molines: bass, Guilhem Meier: drums
Verspielte Verschmelzung von Salon-Rock und Kammerjazz.
Dieses eigenwillige Sextett der Pianistin Anne Quillier fasziniert mit seiner ungewöhnlichen Instrumentierung von Fagott, Violine, Bassklarinette, Bass, Piano und bearbeiteten Schlaginstrumenten vom ersten Ton an. Eine dichte, facettenreiche Musik, komplex, aber doch konkret. Der warme, weiche Fagott-Ton schmeichelt sich durch ein experimentelles, groovendes Setting, die Improvisationen sind kühn und dennoch melodiös – stets in einen mitreissenden, pulsierenden Rhythmus gebettet. Eine wunderbare Gelegenheit, der Realität auf höchstem musikalischem Niveau zu entfliehen. «Argot Lunaire» ist diesen Frühling bei Collectif Pince-Oreilles erschienen.
Do, 20:30 Uhr

Tobias Haug: alto sax, Jakob Bänsch: trumpet, Simon Seidl: piano, Caris Hermes Lukas Traxel: bass, Felix Ambach: drums
Mitreissender, federnder Modern Mainstream.
Tobias Haug überzeugt mit einem verspielten, distinguierten, traditionellen Jazz, den er frisch und intelligent in einen zeitgenössischen Kontext transformiert. Er improvisiert lyrisch und achtsam, dabei ergänzt ihn Trompeter Jakob Bänsch subtil und mit eingängigen Melodien. Die Musik weist klare Strukturen auf und beeindruckt durch eine persönliche Strahlkraft. Ein Leckerbissen für alle Fans des abwechslungsreichen, vielschichtigen Latin Jazz und Swing. Die herausragende Rhythmusgruppe trägt dabei die beiden Solisten präzise und mit distinguiertem Groove. Sein letztes Album «Awakening», hat Haug 2023 auf Bandcamp herausgebracht.

Tobias Haug: alto sax, Jakob Bänsch: trumpet, Simon Seidl: piano, Caris Hermes Lukas Traxel: bass, Felix Ambach: drums
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Kasper Agnas: guitar, Max Agnas: piano, Mauritz Agnas: bass, Konrad Agnas: drums

Kasper Agnas: guitar, Max Agnas: piano, Mauritz Agnas: bass, Konrad Agnas: drums
Differenziertes Understatement in sphärisch-konzentrierter Atmosphäre.
Eine Band aus vier Brüdern – Segen oder Fluch? Wohl beides. Trotz familiärer Auseinandersetzungen trägt ihre über 20-jährige Zusammenarbeit wunderschöne, schillernde Früchte. Im Keller des Elternhauses in Vallentuna bei Stockholm, entwickelten die Geschwister im Laufe der Jahre einen fast telepathischen, homogenen Sound, der fasziniert und in den organisch melodische Improvisationen einfliessen. Frappant ist, dass alle vier mit einer starken, eigenen Stimme überzeugen und doch ein filigranes Ganzes erschaffen, dass aus verschiedenen verflochtenen Melodiesträngen, subtilen Harmonien und achtsamen Rhythmen besteht. Mit einem Augenzwinkern darf man hier behaupten – «das bleibt in der Familie». Die Band hat «Sista Försöket» 2025 bei Bandcamp veröffentlicht.
So, 18:00 Uhr
el calderón afrolatino


Leandro Irarragorri: piano/keys, Ledian Mola: bass/vocals, Alexander Febles Cachacha: drums, Bérénice Awa: percussion
el calderón afrolatino

Mitreissende Kombination aus Jazz und afrokubanischer Kultur!
Seit den Anfängen des bird’s eye haben wir mit El Calderón jenen musikalischen Ursprüngen, denen auch der Jazz viel zu verdanken hat, unsere Reverenz erwiesen. Für einen packenden Sound, der Lebensfreude versprüht, sorgt diesen Sonntag das kubanische Quartett «Die Frische im Quartier». Die Band präsentiert ein lebendiges Konzert voller Rhythmus, Ausdruck und Bühnenpräsenz, das vom ersten Takt an mitreisst. Mit Eigenkompositionen, inspiriert von kubanischen Traditionen, verbindet die Gruppe Spontaneität, Energie und Nähe zum Publikum zu einem Erlebnis, das weit über ein Konzert hinausgeht: eine Einladung, zu tanzen und sich treiben zu lassen, bis der ganze Raum in Bewegung versetzt ist.

Leandro Irarragorri: piano/keys, Ledian Mola: bass/vocals, Alexander Febles Cachacha: drums, Bérénice Awa: percussion
Di und Mi, 20:30 Uhr

Gabriel Dalvit: alto sax, Silvio Cadotsch: trombone, Albert Sanz: piano, Dominique Girod: bass, Jorge Rossy: drums

Gabriel Dalvit: alto sax, Silvio Cadotsch: trombone, Albert Sanz: piano, Dominique Girod: bass, Jorge Rossy: drums
Zeitgenössischer Jazz mit Eleganz und Groove.
Apple Tree verbindet auf wunderschöne Art den Spirit des Moments mit der Vergangenheit und fügt Neues und Altes zu einer gelassenen, inneren Energie zusammen. Silvio Cadotsch erzählt mit flexibler und leichtfüssiger Posaune, Gabriel Dalvit bereichert mit einem intensiv sonoren Legato-Stil und lyrischen Soli, Albert Sanz begeistert mit seinem ebenso flüssig eloquenten wie eigenwillig widerständigen Piano. Die Basis von zurückhaltender, immer inspirierender Rhythmik bilden Dominique Girod und Jorge Rossy. Innig und ohne Effekthascherei fokussiert die Band auf die Essenz – dem Klang, Ideenreichtum und die Gabe, als Kollektiv aufeinander zu hören.
Do, 20:30 Uhr
Big Band Night

Francesca Gaza: conductor, Bastien Rieser, Tobias Schneider, Sebastián Greschuk, Álvaro Ocón: trumpet/flugelhorn, Josh Schofield: alto/soprano saxes, Sara El Hachimi: alto sax/flute, Baptiste Stanek: tenor sax/flute/clarinet/bass clarinet, Charley Rose: tenor sax/clarinet, Charlotte Lang: baritone sax/ bass clarinet, Fernando Brox: trombone/flute, Lukas Reinert, Yossi Itskovich: trombone , Lucas Wirz: bass trombone, Michał Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Marton Juhasz: drums
Big Band Night
Ein zauberhafter Abend mit sattem Orchesterklang.
Die lokale Big Band begeistert das bird’s-eye-Publikum immer wieder mit ihrer differenzierten, wunderschönen Musik. Die kreative Wirkungsstätte von Musiker:innen und Komponist:innen aus Basel präsentiert eleganten, facettenreichen Big-Band-Sound, zeitgenössischen Jazz und eine Prise internationales Flair. An diesem Abend zeigt sie ihre eigene geballte Schaffenskraft mit neuen, aber auch weiterentwickelten Kompositionen.

Francesca Gaza: conductor, Bastien Rieser, Tobias Schneider, Sebastián Greschuk, Álvaro Ocón: trumpet/flugelhorn, Josh Schofield: alto/soprano saxes, Sara El Hachimi: alto sax/flute, Baptiste Stanek: tenor sax/flute/clarinet/bass clarinet, Charley Rose: tenor sax/clarinet, Charlotte Lang: baritone sax/ bass clarinet, Fernando Brox: trombone/flute, Lukas Reinert, Yossi Itskovich: trombone , Lucas Wirz: bass trombone, Michał Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Marton Juhasz: drums
Fr, 16:00 Uhr
Museum Tinguely
Roche’n’Jazz: Jazz im Museum Tinguely


Roche’n’Jazz: Jazz im Museum Tinguely
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Albin Ormegard: guitar, Malcolm Braff: piano, Bänz Oester: bass, Genius Wesley: drums
Mitreissende Weiterentwicklung des Spiritual Jazz der 60er Jahre.
Obwohl jeder aus dieser aussergewöhnlichen Band in seiner ausdrucksstarken Virtuosität und eruptiven Kreativität ein Meister ist, wollen die Musiker kein «Höher-Schneller-Weiter». Ihre Musik bewegt sich improvisiert in grosszügigen Spannungsbögen, sie groovt, singt und schwelgt. Mit Demut und einem fast heiligen Zorn suchen sie, was uns als Menschen verbindet. Ihr Sound befreit sich von allen Formen und Zwängen, singt von Revolte und Rebellion und ist doch durchzogen von einer vibrierenden Versöhnung und einer sanften Sehnsucht nach präsenter, purer Lebensfreude. «TOGETHER» bringt alles zum Blühen.

Albin Ormegard: guitar, Malcolm Braff: piano, Bänz Oester: bass, Genius Wesley: drums
Di und Mi, 20:30 Uhr

Bokani Dyer: piano/vocals, Tim Norton: bass, Lumanyano Mzi Dominic Egli: drums

Bokani Dyer: piano/vocals, Tim Norton: bass, Lumanyano Mzi Dominic Egli: drums
Lyrischer, eleganter Mix aus kontemporärem Jazz und südafrikanischer Tradition.
Der preisgekrönte, botswanisch-südafrikanische Pianist Bokani Dyer ist eine wichtige, innovative Stimme in der jungen Jazzszene. Mit einer sensiblen Innigkeit nimmt er das Publikum auf eine melodische Entdeckungsreise mit, bei der er an die facettenreichen südafrikanischen Traditionen anknüpft und diese zu einem fluiden Stil weiterentwickelt, der organisch die Wurzeln mitvibrieren lässt, während sein Sound zu einem frischen, groovenden, zeitgenössischen Jazz erblüht. Bokani improvisiert subtil und mit einer feinen Intuition für eine dynamische Balance. Tim Norton und Dominic Egli geben nebst einem federnden Rhythmusteppich wichtige Impulse. An diesen Abenden betört Dyer zudem mit seiner warmen, souligen Stimme.
Do, 20:30 Uhr

Keisuke Matsuno: guitar/efx, Can Olgun: piano/Fender Rhodes, Julian Erdem: drums
Betörende, sphärische Klanglandschaften mit einer Prise Wehmut.
Die Musik dieser drei langjährigen Freunde schimmert in den verschiedensten Facetten und wahrt durch einen homogenen Spannungsbogen eine bewegliche Energie. Keisuke Matsunos elektronische Impulse vereinen sich mit den flächigen, sanft pulsierenden Akkorden von Can Olgun – zusammen erzeugen sie einen wabernden, melancholischen Klangteppich, den Julian Erdem mit sachten, präzisen und groovenden Rhythmen unterlegt. Mal ist eine Melodie, eine klare Form oder ausnotierte Stimme die Basis, andere Songs sind freier angelegt und bestehen aus subtil verbundenen Sounds, die fliessend in neue Sequenzen übergehen. Augen schliessen, tief durchatmen und geniessen!

Keisuke Matsuno: guitar/efx, Can Olgun: piano/Fender Rhodes, Julian Erdem: drums
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Rahel Talts: piano, Donatas Petreikis: tenor/soprano sax, Mariusz Praśniewski: bass, Jesper Lørup Christensen: drums

Rahel Talts: piano, Donatas Petreikis: tenor/soprano sax, Mariusz Praśniewski: bass, Jesper Lørup Christensen: drums
Eleganter Jazz mit Einflüssen aus baltischer und nordischer Volksmusik.
Die aufstrebende, preisgekrönte estnische Pianistin Rahel Talts lebt heute in Dänemark, wo sie auch mit ihren Mitstudenten diese Band gegründet hat. Ihr energiegeladener, lyrischer Sound begeistert durch schöne, eingängige Melodien, dichte Harmonien und mitreissende Beats Talts improvisiert präzise und fein artikuliert mit einem souveränen Gespür für einen tiefen emotionalen Ausdruck, den sie nie übertreibt. Ihre Musik gewinnt dadurch eine pulsierende, kernige Energie, die stets nach vorne strebt, aber nie beliebig wirkt und in einer anspruchsvollen Ästhetik strahlt. Ihr neuestes Album «Back and Forth» hat sie 2025 auf Bandcamp veröffentlicht.
Di und Mi, 20:30 Uhr

Uli Kempendorff: tenor sax/clarinet, Christopher Dell: vibes, Marc Ducret: guitar (7.10.), Søren Kjergaard: piano, Jonas Westergaard: bass, Peter Bruun: drums
Differenzierter Jazz zwischen abstrakt und konkret.
Uli Kempendorffs «FIELD» fasziniert mit einem eigenwilligen Sound aus leichten, wohldosierten Impulsen des Vibraphons und freien, jedoch warmen und sanften Improvisationen, die eine harmonische Homogenität atmen. Souverän kreieren die Musiker ein subtil verwobenes Avantgarde-Geflecht voller multidirektionaler Kontrapunkte, das tief im swingenden Jazz verwurzelt ist und vor einer besonderen Strahlkraft strotzt. Die Balance aus offener und zugleich präziser artikulierter Form und komplexen Melodien, denen man stets folgen kann, überrascht mit einem versöhnenden Gefühl der immerwährenden Ganzheit.

Uli Kempendorff: tenor sax/clarinet, Christopher Dell: vibes, Marc Ducret: guitar (7.10.), Søren Kjergaard: piano, Jonas Westergaard: bass, Peter Bruun: drums
Do, 20:30 Uhr

Andrina Bollinger: vocals/guitar/piano, Jules Martinet: bass, Arthur Hnatek: drums

Andrina Bollinger: vocals/guitar/piano, Jules Martinet: bass, Arthur Hnatek: drums
Mitreissender Mix aus Jazz, Avant-Pop, Lyrik und Performance.
Sängerin, Gitarristin und Pianistin Andrina Bollinger entzieht sich jeglichen Kategorien. Ihre Kunstform ist ein multisensorisches Ganzes, bestehend aus Feldaufnahmen, fragmentarischen Erzählungen und emotional geprägten Klanglandschaften. Inspiriert von ihren Engadiner Wurzeln und Interpret:innen des experimentalen Pop, mäandert Bollinger mit eindringlich samtener Stimme zwischen Klang, Bild und Bewegung. Sie wechselt innerhalb der Instrumente, schreit, singt, summt, schrummt und stösst ihre Band immer wieder in Momente kontrollierter Instabilität. Ein orchestrierter Freiflug im Geiste der Improvisation. Im Frühjahr hat Bollinger ihr zweites Studioalbum «Island of Way Back» auf Bandcamp veröffentlicht.
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Pablo Held: piano, Eran Har Even: guitar/e-bass, Ziv Ravitz: drums
Poetischer, zeitgenössischer Jazz mit einer pulsierenden Energie.
Mit «Meeting Point» lädt der israelische Musiker Eran Har Even, der heute in Holland lebt, zwei der markantesten Improvisatoren Europas – den Pianisten Pablo Held und den Drummer Ziv Ravitz – zu einem gemeinsamen musikalischen Dialog ein, der durch jahrelangen künstlerischen Austausch geprägt ist. Helds lyrisches, sensibles Spiel ergänzt perfekt den rhythmisch-melodischen Stil von Har Even, sei’s an der Gitarre oder E-Bass. Ziv Ravitz trägt mit seinem dynamischen, teils funkigen Beat wesentlich zum mitreissenden Groove dieser Band bei. Gemeinsam lassen sie wunderschöne, stimmungsvolle Klanglandschaften entstehen, deren Basis wehmütige Melodien, dichte Harmonien und fliessende Rhythmen sind.

Pablo Held: piano, Eran Har Even: guitar/e-bass, Ziv Ravitz: drums
Di und Mi, 20:30 Uhr

Nicole Johänntgen: alto sax, Jon Ramm: trombone, Steven Glenn: sousaphone, Paul Thibodeaux: drums

Nicole Johänntgen: alto sax, Jon Ramm: trombone, Steven Glenn: sousaphone, Paul Thibodeaux: drums
Auf ihrer CD-Release-Tour macht Nicole Johänntgen auch Halt im bird’s eye.
Die swingende Basis der souligen, versatilen Saxophonistin ist der New-Orleans-Jazz. Dies wird sofort klar, wenn Paul Thibodeaux mit Feingefühl und Drive den legendären «Second Line»-Schlagzeug-Groove ausführt, sozusagen die Wiege des traditionellen Jazz. Der Beat trifft auf Steven Glenns pulsierendes Sousaphon, das präzise und funky die Bassline artikuliert und den harmonischen Boden legt für bluesige Improvisationen und Dialoge zwischen Jon Ramms Posaune und Johänntgens Saxophon. Die Band rumpelt, pustet und schmettert die eingängigen Melodien mit Herzblut, aber auch Subtilität in einer federnden Atmosphäre von komprimierter Energie. «Henry» ist ein mitreissender Tanz der Melancholie und Lebensfreude.
Do, 20:30 Uhr

Patricija Škof: vocals, Ben Zahler: flute, Iannis Obiols: piano, Illya Alabuzhev: bass
Feinsinniger, verspielter Jazz mit starker Lyrik.
Flötist Ben Zahler präsentiert neue, vielschichtige Songs und mit Patricija Škof auch gleich eine neue Sängerin. Die slowenische Musikerin singt mal frech, mal sarkastisch mit einem feinen Augenzwinkern und erzählt mit sanfter, dunkler Stimme skurrile, originelle Geschichten zu Zahlers ausdrucksstarker und filigraner Flöte. Die Lieder sind teils an die Pop-Musik angelehnt, teils anspruchsvoll, stets mit der Absicht, auch Komplexes leicht erscheinen zu lassen. Iannis Obiols und Ilya Alabuzhev meistern es mit ihrer Offenheit mühelos, durch ihr artikuliertes, sicheres Spiel – ganz ohne Drums – für eine intensive Energie zu sorgen. Letzten Frühling hat 8 octopi ihr neues Album «Frail Boat» auf Bandcamp herausgebracht.

Patricija Škof: vocals, Ben Zahler: flute, Iannis Obiols: piano, Illya Alabuzhev: bass
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Óskar Guðjónsson: tenor sax, Ómar Guðjónsson: guitar/bass/pedalsteel, Tómas Jónsson: piano/hammond organ, Magnús Trygvason Eliassen: drums

Óskar Guðjónsson: tenor sax, Ómar Guðjónsson: guitar/bass/pedalsteel, Tómas Jónsson: piano/hammond organ, Magnús Trygvason Eliassen: drums
Isländische Klangwelt aus Melancholie, Optimismus und rauen Winternächten.
Die innige Verbundenheit dieser Band, gekoppelt mit einer leisen Entschleunigung und entspannten, natürlichen Offenheit anderen Musikstilen gegenüber, macht den Sound von ADHD so besonders faszinierend und eigenständig. Die Musiker verweben nachdenkliche Melodien mit sehnsüchtigen Akkorden, dosieren feinfühlig elektronische Effekte, lassen Hammondklänge wabern, unterlegen sie mit subtilen Bass- und Schlagzeugimpulsen und führen das Publikum damit in eine eigene, magische Musikdimension, die lange nachhallt.
So, 11:00 Uhr

Liv Sindler: vocals/speaker, Marcelo Figueiredo: guitar/vocals, Angelo Vardabasso: bass/vocals, Dominik Läuchli: piano/drums/vocals
Musikalische Bühnenproduktion, die Erzählung und Live-Jazz verbindet.
Inspiriert vom Bilderbuch «Major Dux» von Martin Baltscheit erzählt die Band unter Liv Sindler von einem Land, in welchem die Musik durch den strengen Major Dux plötzlich verboten wird. In dieser still gewordenen Welt findet Bartolomäus Bob Zuflucht in geheimen Jazzclubs, in denen eine musikalische Rebellion entsteht. Mit Klängen, Geräuschen, Improvisationen und Liedern wird die Geschichte auf der Bühne lebendig. Sie nimmt Gross und Klein mit auf eine spielerische und mitreissende Reise, die die Fantasie anregt und zum Nachdenken über die Bedeutung der Musik und der künstlerischen Freiheit einlädt.

Liv Sindler: vocals/speaker, Marcelo Figueiredo: guitar/vocals, Angelo Vardabasso: bass/vocals, Dominik Läuchli: piano/drums/vocals
Di und Mi, 20:30 Uhr

Daniel Migliosi: trumpet, Simon Comté: tenor sax, Levi Harvey: piano, Géraud Portal: bass, Kai Craig: drums

Daniel Migliosi: trumpet, Simon Comté: tenor sax, Levi Harvey: piano, Géraud Portal: bass, Kai Craig: drums
Frischer, kontemporärer Jazz mit Drive.
Der preisgekrönte luxemburgische Trompeter Daniel Migliosi ist einer der vielversprechendsten Talente der zeitgenössischen europäischen Jazzszene. Mit seinem Quintett lotet er neue musikalische Grenzen aus – dabei lässt er sich von seinen Vorbildern inspirieren und verbindet moderne Einflüsse mit einer unverwechselbaren persönlichen Note. Seine Läufe sind klar artikuliert, teilweise virtuos, aber nie oberflächlich, sein Klang ist innovativ, ausdrucksstark und sowohl frisch als auch tief in der Tradition verwurzelt. Simon Comté liefert den versierten Counterpart und führt einfühlsam die Themen unisono mit Migliosi. Die Rhythmussektion heizt treibend ein und bietet die federnde Basis für diese wunderbaren Abende.
Do, 20:30 Uhr


Nat Su: alto sax, Jean-Paul Brodbeck: piano

Modern Mainstream mit erfrischenden Freiräumen.
Der sensible, ausdrucksstarke Pianist Jean-Paul Brodbeck und der eigensinnig-virtuose Saxophonist Nat Su liefern sich hier ein dichtes, melodiöses Tête-à-Tête der erfahrenen Musikerpersönlichkeiten. Sie interpretieren Lieder aus dem Great American Songbook neu und widmen sich weniger bekannten Songs von z.B. Wayne Shorter oder Fred Lacey, in dem sie diese unprätentiös und mit rhythmisch direktem Ausdruck aufbrechen und weiterentwickeln. Ohne die Wurzeln zu vernachlässigen, öffnen sie sich der Energie und Impulsivität des Moments.

Nat Su: alto sax, Jean-Paul Brodbeck: piano
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Andy Middleton: tenor/soprano saxes, Piotr Wyleżoł: piano, Josh Ginsburg: bass, Alan Jones: drums

Andy Middleton: tenor/soprano saxes, Piotr Wyleżoł: piano, Josh Ginsburg: bass, Alan Jones: drums
Hart swingender New-York-Sound mit expressiven lyrischen Komponenten.
Der renommierte Saxophonist Andy Middleton verbindet elegant den authentischen Flair des schwungvollen, zeitgenössischen Jazz des Big Apple mit dem Erbe der melodischen Saxophon-Tradition. Seinen breiten Ton modelliert er von kraftvoller Intensität bis zu zarter Wärme, von lyrischer Schönheit bis zu rhythmischem Schwung. Er ist ein geschickter Erzähler, seine Soli sind dynamisch und er phrasiert mit einer Reife und Gelassenheit, die Landschaften von harmonischen Klangfarben entstehen lassen. Piotr Wyleżoł liefert dabei leicht und frisch dichte Harmonien und Josh Ginsburg sowie Alan Jones treiben mit einem federnden Rhythmus an.
Di und Mi, 20:30 Uhr

Patrick Joray: tenor sax, Paul Janoschka: piano, Lukas Traxel: bass, Paul Amereller Jorge Rossy: drums
Eleganter Modern Mainstream mit frischer Strahlkraft.
Der aufsteigende Saxophonist Patrick Joray formt seinen Klang durch vier musikalisch ausdrucksstarke Persönlichkeiten, die im gemeinsamen Improvisieren stets die Bandmitte suchen und ein tiefes Verständnis der afroamerikanischen Jazztradition teilen. Mit seinem warmen, persönlichen Sound lässt er den Themen Zeit zu atmen. Er hat ein intuitives Gespür für einen natürlichen Spannungsbogen. Mit seinen einfühlsamen, achtsamen Phrasierungen zeigt er sich als feinfühliger, gekonnter Storyteller. Die Band kreiert eine dichte und zugleich transparente Sprache, mit der sie ihren eigenen klanglichen Kosmos entstehen lässt. Beeinflusst von Jorays enger Verbindung zur New Yorker Jazzszene verbindet das Quartett Tradition und Gegenwart zu einer lebendigen, zeitgenössischen Form des Jazz.

Patrick Joray: tenor sax, Paul Janoschka: piano, Lukas Traxel: bass, Paul Amereller Jorge Rossy: drums
Do, 20:30 Uhr
Big Band Night

Francesca Gaza: conductor, Bastien Rieser, Tobias Schneider, Sebastián Greschuk, Álvaro Ocón: trumpet/flugelhorn, Josh Schofield: alto/soprano saxes, Sara El Hachimi: alto sax/flute, Baptiste Stanek: tenor sax/flute/clarinet/bass clarinet, Charley Rose: tenor sax/clarinet, Charlotte Lang: baritone sax/ bass clarinet, Fernando Brox: trombone/flute, Lukas Reinert, Yossi Itskovich: trombone, Lucas Wirz: bass trombone, Michał Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Marton Juhasz: drums

Francesca Gaza: conductor, Bastien Rieser, Tobias Schneider, Sebastián Greschuk, Álvaro Ocón: trumpet/flugelhorn, Josh Schofield: alto/soprano saxes, Sara El Hachimi: alto sax/flute, Baptiste Stanek: tenor sax/flute/clarinet/bass clarinet, Charley Rose: tenor sax/clarinet, Charlotte Lang: baritone sax/ bass clarinet, Fernando Brox: trombone/flute, Lukas Reinert, Yossi Itskovich: trombone, Lucas Wirz: bass trombone, Michał Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Marton Juhasz: drums
Big Band Night
Ein zauberhafter Abend mit sattem Orchesterklang.
Die lokale Big Band begeistert das bird’s-eye-Publikum immer wieder mit ihrer differenzierten, wunderschönen Musik. Die kreative Wirkungsstätte von Musiker:innen und Komponist:innen aus Basel präsentiert eleganten, facettenreichen Big-Band-Sound, zeitgenössischen Jazz und eine Prise internationales Flair. Ab und zu lädt die Band einen Gast ein – an diesem Abend zeigt sie ihre eigene geballte Schaffenskraft mit neuen, aber auch weiterentwickelten Kompositionen.
Fr und Sa, 20:30 Uhr


Pablo Rodriguez: violin, George Dumitriu, Yanna Pelser Gustavo Cabrera: viola, Joshua Herwig: cello, Maarten Hogenhuis: alto sax, Nicolò Ricci: tenor sax, Nabou Claerhout: trombone, Federico Calcagno: bass clarinet, Teis Semey: guitar, Aleksander Sever: vibes, Tyn Wybenga: conductor/keys, Alessandro Fongaro: bass, Jamie Peet: drums

Faszinierende, rahmensprengende Synergie von Jazz, Hip Hop, südafrikanischer Musik und Elektronik.
Komponist, Keyboarder und Bandleader Tyn Wybenga ist eine treibende, innovative Kraft in der niederländischen, zeitgenössischen Jazzszene. Mit gewagter Kreativität nutzt er eine einzigartige Kompositionsmethode, in der er Fragmente von aufgenommenen Soloimprovisationen seiner Bandmitglieder sampelt und umarrangiert, um neue Musik zu schaffen und seine Band wiederum über diese Klangcollage improvisieren zu lassen. Ein erfinderischer, schnell denkender und subtil geschichteter Sound, der stark variiert, fesselt und doch als harmonisches, groovendes Ganzes atmet. Wybenga hat sein neuestes Album «Tonepool Paradox» 2025 auf Bandcamp veröffentlicht. Die Durchführung dieser Jazzkonzerte wurde durch die Unterstützung des Performing Arts Fund NL ermöglicht.

Pablo Rodriguez: violin, George Dumitriu, Yanna Pelser Gustavo Cabrera: viola, Joshua Herwig: cello, Maarten Hogenhuis: alto sax, Nicolò Ricci: tenor sax, Nabou Claerhout: trombone, Federico Calcagno: bass clarinet, Teis Semey: guitar, Aleksander Sever: vibes, Tyn Wybenga: conductor/keys, Alessandro Fongaro: bass, Jamie Peet: drums