


Mi und Do, 20:30 Uhr

Dave Gisler: guitar, Raffaele Bossard: bass, Lionel Friedli: drums
Packende Mischung aus Jazz, Rock, Punk und Noise.
Gitarrist Dave Gisler hat eine eindringliche und facettenreiche Klangsprache zwischen raffinierten Soli und freien Ausbrüchen entwickelt und kostet die Möglichkeiten einer genresprengenden Musik eigenwillig aus. Sein Sound ist mal roh und expressiv, dann wieder versöhnlich lyrisch und sanft. Organisch fügt sich Raffaele Bossard mit präzisen Basslinien ein und Lionel Friedli begeistert mit einem geschmeidigen Rhythmusteppich. Die Musik atmet eine natürliche Dynamik in einer dichten, fesselnden Atmosphäre. Das neuste Album «The Flying Mega Doghouse» wurde letzten Oktober bei Intakt Records veröffentlicht.

Dave Gisler: guitar, Raffaele Bossard: bass, Lionel Friedli: drums
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Nicoló Ricci: tenor sax, Jesse Schilderink: baritone/tenor saxes, Alessandro Fongaro: bass, Sun-Mi Hong: drums

Nicoló Ricci: tenor sax, Jesse Schilderink: baritone/tenor saxes, Alessandro Fongaro: bass, Sun-Mi Hong: drums
Zeitgenössischer Jazz frei jeglicher Konventionen.
Mit nur Saxophonen, Bass und Schlagzeug sucht Bassist Alessandro Fongaro in «Pietre» die melodische und rhythmische Herausforderung. Seine Musik stottert, kollabiert und drängt voran – eingebettet in berührende Geschichten, die sich intensiv, aber auch sensibel manifestieren. Die Saxophonisten Nicoló Ricci und Jesse Schilderink schaukeln sich in beeindruckender Ausdruckskraft hoch und werfen sich gegenseitig unerwartete Bälle zu, getragen von einem eng verflochtenen Rhythmusnetz des versatilen Basses von Fongaro und Sun-mi Hongs virtuosen Drums. Ein roher, drängender und zutiefst expressiver Sound. Das gleichnamige Album hat Fongaro 2024 auf Bandcamp veröffentlicht.
Fr, 18:30 Uhr
Open Air Bühne Engelhof
Em Bebbi sy Jazz

Benjamin Danech: trumpet, Roger Greipl: tenor/bariton sax, Valerio Lepori: trombone, Tobias Künzli: keys, Jonas Künzli: bass, Flavio Viazzoli: drums
Em Bebbi sy Jazz
Mitreissender Swing mit einer Prise Selbstironie.
Die sechs leidenschaftlichen Musiker von The Sheiks versetzen das Publikum sofort zurück in die Roaring Twenties – ihre Musik ist frisch, laut, groovy und humorvoll. Mit ihrer einzigartigen Energie und erfrischenden Lockerheit bringen sie jede Hüfte zum Schwingen und auch die müdesten Füsse zum Wippen. Berauscht vom Jazz der Anfänge, begeistert die Band mit zeitlosem Hitmaterial und eingängigen Eigenkompositionen. Achtung, die übersprudelnde Lebensfreude ist hochansteckend und zaubert ein Lächeln ins Gesicht. Let’s celebrate!

Benjamin Danech: trumpet, Roger Greipl: tenor/bariton sax, Valerio Lepori: trombone, Tobias Künzli: keys, Jonas Künzli: bass, Flavio Viazzoli: drums
Fr, 21:30 Uhr
Open Air Bühne Engelhof
Em Bebbi sy Jazz

Debora Monfregola: vocals, Charlotte Lang: alto sax/flute/vocals, Lukas Reinert: trombone/vocals, Catherine Tang: keys/vocals, Daniel Somaroo: e-bass, Max Liebenberg: drums

Debora Monfregola: vocals, Charlotte Lang: alto sax/flute/vocals, Lukas Reinert: trombone/vocals, Catherine Tang: keys/vocals, Daniel Somaroo: e-bass, Max Liebenberg: drums
Em Bebbi sy Jazz
Eintauchen in Jazz, Dream Pop und folkigem Storytelling.
Sängerin Debora Monfregola mit italienischen Wurzeln betört vom ersten Ton an mit ihrer sphärischen Musik, die in einer magischen Zauberwelt aus warmem Gesang, sehnsüchtigen Harmonien (Catherine Tang) und funkigen Beats (Rhythm Section: Daniel Somaroo und Max Liebenberg) schwebt. Ihre Stimme ist träumerisch, fordernd, kindlich und aufwirbelnd zugleich. Die Bläser:innen Charlotte Lang und Lukas Reinert geben der melancholischen Atmosphäre noch mehr Tiefe und Struktur und brillieren auch in ihren Soli. Ein Konzert voller Zauber und Poesie.
Mi, 20:30 Uhr

Alessio Cazzetta: guitar, Thiago Duarte: bass, Diego Piñera: drums
Amalgam aus Post Bop, Heavy-Metal-Elementen und meditativen Klangwelten.
Alessio Cazzetta erschafft mit nur Gitarre, Bass und Drums ein verdichtetes,vielseitiges und eigenwilliges Musikuniversum, das begeistert. Mit melodiösen Soli, die immer einem roten Faden folgen und in sich rund sind, den flinken Bassläufen von Thiago Duarte und dem virtuosen Rhythmusteppich von Diego Piñera kreiert er einen transzendentalen Raum, der vor Kreativität und Schöpfungspotential vibriert. Ein wunderschönes Konzert der feinen Töne, die sich weit ausbreiten können. Cazzettas neuestes Album EMAHO (aus dem Tibetischen e-ma-ho – «wie wunderbar») erscheint diesen November bei Unit Records.

Alessio Cazzetta: guitar, Thiago Duarte: bass, Diego Piñera: drums
Do, 20:30 Uhr
Big Band Night

Rafael Karlen: conductor, Nicola Bernhard, Jonas Winterhalter, Jordi Roviro, Alvaro Ocon: trumpet/flugelhorn, Josh Schofield: alto/soprano saxes, Sarah El Hachimi: alto sax/flute, Baptiste Stanek: tenor sax/flute/clarinet/bass clarinet, Charlotte Lang: baritone sax/ bass clarinet, Charley Rose: tenor sax/clarinet, Lukas Reinert, Yossi Itskovich: trombone, Fernando Brox: trombone/flute, Lucas Wirz: bass trombone, Michal Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Marton Juhasz: drums

Rafael Karlen: conductor, Nicola Bernhard, Jonas Winterhalter, Jordi Roviro, Alvaro Ocon: trumpet/flugelhorn, Josh Schofield: alto/soprano saxes, Sarah El Hachimi: alto sax/flute, Baptiste Stanek: tenor sax/flute/clarinet/bass clarinet, Charlotte Lang: baritone sax/ bass clarinet, Charley Rose: tenor sax/clarinet, Lukas Reinert, Yossi Itskovich: trombone, Fernando Brox: trombone/flute, Lucas Wirz: bass trombone, Michal Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Marton Juhasz: drums
Big Band Night
Das BJO spielt Musik von Rafael Karlen.
Unsere lokale Big Band begeistert das Publikum immer von Neuem mit ihrer differenzierten Musik. An diesem Donnerstag zeigt sie ihre eigene geballte Schaffenskraft mit neuen Stücken des Saxophonisten Rafael Karlen. Wir dürfen uns auf eine Reise durch reichhaltige, ausdrucksstarke und kraftvolle Musikwelten und fein orchestrierte Kompositionen freuen, welche die gesamte Klangpalette der Big Band zur Geltung bringen
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Florian Trübsbach: alto/soprano saxes, Philipp Brämswig: guitar, Rainer Böhm: piano, Matthias Akeo Nowak: bass, Jonas Sorgenfrei: drum
Feuerwerk an Virtuosität und impressionistische Klangfülle.
Drummer Jonas Sorgenfrei verflicht auf harmonischer Ebene zauberhafte, träumerische Sounds zu einer melancholischen, intensiven Atmosphäre, durch die Saxophonist Florian Trübsbach mit klarem, filigranem Ton und verspielten Soli mäandert. Pianist Rainer Böhm und Gitarrist Philipp Brämswig fächern dabei in eng verflochtenem Spiel eine schillernde Harmonik auf, während Bassist Matthias Akeo Nowak das alles verbindende Fundament liefert. Sorgenfrei schliesslich lässt dieses Kleinod auf seinem fliessenden, präzisen Rhythmusteppich abheben. Musik, die durch den Raum schwebt und die Zeit ausdehnt. Im Januar 2026 erschien das neue Album «Cracks In The Silence» bei Unit Records.

Florian Trübsbach: alto/soprano saxes, Philipp Brämswig: guitar, Rainer Böhm: piano, Matthias Akeo Nowak: bass, Jonas Sorgenfrei: drum
Mi, 20:30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien

Robin Fassie: trumpet/flugelhorn, Andreas Tschopp: trombone, Dave Gisler: guitar, Vimbs Mavimbs: e-bass/bass, Jonas Ruther: drums, Rocco Wäger: percussion

Robin Fassie: trumpet/flugelhorn, Andreas Tschopp: trombone, Dave Gisler: guitar, Vimbs Mavimbs: e-bass/bass, Jonas Ruther: drums, Rocco Wäger: percussion
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien
Auf der Suche nach der Balance zwischen Improvisation und Kontrolle.
Unter den jüngeren Jazzmusiker:innen Südafrikas sticht der in Kapstadt aufgewachsene Trompeter Robin Fassie heraus. Mit seinem gleichermassen klaren und warmen Klang schafft er einen höchst emotionalen Sound. Fassie strebt eine tiefe Verbindung zwischen der Musik und dem Publikum an, indem er mit den sphärischen Improvisation einerseits einen Flow erschafft, andererseits aber auch die Kontrolle behält. Wir freuen uns auf einen reichhaltigen und intimen Abend, an dem wir Fassie auf seiner Reise begleiten dürfen.
Do, 20:30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien

Lukas Thoeni: trumpet/flugelhorn/efx, Andreas Tschopp: trombone/mbira/efx, Kenny Niggli: piano/vocoder/synths, Vimbs Mavimbs: e-bass/bass, Sphelelo Mazibuko: drums/vocals
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien
Was kann Technologie zur Weiterentwicklung musikalischer Identitäten beitragen?
Dem Basler Publikum ist der Schlagzeuger Sphelelo Mazibuko aus zahlreichen Projekten als grossartiger Sideman bekannt. 2025 hat er sein lang erwartetes Debutalbum Faces veröffentlicht. Aufbauend auf diesen Kompositionen erkundet er nun, wie musikalische Identitäten sich aufgrund von Technologie, elektronischen Elementen und Künstlicher Intelligenz weiterentwickeln. Die südafrikanisch-schweizerische Band lotet aus, wie Musikschaffende neue Möglichkeiten nutzen und doch Traditionen wahren können, um zusammen die Zukunft des Jazz und der improvisierten Musik zu gestalten.

Lukas Thoeni: trumpet/flugelhorn/efx, Andreas Tschopp: trombone/mbira/efx, Kenny Niggli: piano/vocoder/synths, Vimbs Mavimbs: e-bass/bass, Sphelelo Mazibuko: drums/vocals
Fr, 16:00 Uhr
Museum Tinguely
Roche’n’Jazz: Jazz im Museum Tinguely


Roche’n’Jazz: Jazz im Museum Tinguely
Fr, 20:30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien

Robin Fassie: trumpet/flugelhorn, Siyasanga Charles trombone, Kirill Kretsu: piano, Vimbs Mavimbs: e-bass/bass, Sphelelo Mazibuko: drums
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien
Eine Erkundung neuer und experimenteller Sphären, die den südafrikanischen Kanon ehren.
Ruhig und beharrlich treibt Vimbs Mavimbs die New Wave des Jazz in Südafrika vorwärts. Als Sideman brilliert er in den verschiedensten Formaten und gilt als einer der vielseitigsten Musiker, die Südafrika jüngst hervorgebracht hat. Sein Debutalbum «Late Bloomer» zeugt von der Tiefe einer künstlerischen Stimme, die während Jahren reifen konnte und in dieser Zeit einen Schatz von Kultur, Geschichte und Spieltechnik absorbiert hat. Dieses Projekt lässt uns daran teilhaben, wenn ein im Hintergrund gereifter Musiker seine innere Welt dem Publikum öffnet.

Robin Fassie: trumpet/flugelhorn, Siyasanga Charles trombone, Kirill Kretsu: piano, Vimbs Mavimbs: e-bass/bass, Sphelelo Mazibuko: drums
Sa, 20:30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien

Robin Fassie: trumpet/flugelhorn, Rita Ekes: alto sax, Victoria Mozalevskaya: tenor sax. Siyasanga Charles: trombone, Kirill Kretsu: piano, Vimbs Mavimbs: e-bass/bass, Sphelelo Mazibuko: drums

Robin Fassie: trumpet/flugelhorn, Rita Ekes: alto sax, Victoria Mozalevskaya: tenor sax. Siyasanga Charles: trombone, Kirill Kretsu: piano, Vimbs Mavimbs: e-bass/bass, Sphelelo Mazibuko: drums
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien
Afrikanische Rhythmen verschmelzen mit Jazzharmonien und einem farbenreichen Klang.
Ausgehend von ihrem reichen südafrikanischen kulturellen Erbe und ihrer vielfältigen musikalischen Palette verfolgt Siyasanga Charles einen zutiefst persönlichen und kreativen Ansatz. Die Kapstädter Posaunistin erkundet die Schnittstelle zwischen südafrikanischen Rhythmen, dem Geschichtenerzählen und einer modernen Jazzsprache, verbunden mit einer Vielzahl musikalischer Einflüsse, die ihre Identität als Künstlerin geprägt haben. Dabei zeichnen sich ihre Kompositionen durch emotionale Nuancen, technische Brillanz und einen unverkennbaren Innovationsgeist aus, die ihre klassische Ausbildung wie auch ihre tiefe Verbundenheit mit afrikanischen Musiktraditionen widerspiegeln.
Di und Mi, 20:30 Uhr

Camil Arcarazo Sempere: guitar, Shai Maestro: piano, Matteo Bortone: bass, Amir Bresler: drums
Dichter, cineastischer Jazz mit einem Hauch Klassik und Elektronik.
Der preisgekrönte israelische Pianist Shai Maestro ist in der internationalen Jazzszene eine treibende Kraft. Sein Spiel vibriert von einer perlenden Energie, emotionaler Tiefe und lässt das Publikum in eine sehnsüchtige, mystische Zauberwelt eintauchen, die berührt und herausfordert. Facettenreich fliessen kontemporärer Jazz, filmische Klanglandschaften und genrefremde Einflüsse zu einem betörenden Musikuniversum zusammen. «The Guesthouse» ist diesen Frühling beim Label «Believe» erschienen.

Camil Arcarazo Sempere: guitar, Shai Maestro: piano, Matteo Bortone: bass, Amir Bresler: drums
Do, 20:30 Uhr

Nikita Sipiagin: alto sax, Eliott Knuets: guitar, Joàn Codina: bass, Genius Wesley: drums

Nikita Sipiagin: alto sax, Eliott Knuets: guitar, Joàn Codina: bass, Genius Wesley: drums
Gewandter Modern Mainstream in kontemporärem Kontext.
Mit feiner Intuition verbindet der aufstrebende US-Saxophonist Nikita Sipiagin die Jazztradition mit einem modernen, experimentierfreudigen Klang. Dabei beeindruckt er mit dynamischen, ausdrucksstarken Soli, während Eliott Knuets die Jazzgitarre mit einer zeitgenössischen Sprache kombiniert und dichte Harmonien unterlegt. Bassist Joàn Codina liefert mit reifem Ausdruck das Fundament und Genius Wesley verbindet tiefen Groove mit einem expressiven Ansatz. Ein energiegeladenes, hochkarätiges Konzert, auf das man sich freuen kann!
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Ariel Bringuez: tenor sax, Javier Sanchez: guitar, Iñigo Ruiz: piano, Demian Cabaud: bass, Marcos Cavaleiro: drums
Differenzierter Latin Jazz mit Tiefe.
Der kubanische Saxophonist Ariel Bringuez, eine führende Persönlichkeit in der zeitgenössischen Jazzszene, verzaubert vom ersten Ton an. Subtil verbindet er seine afrokubanischen Wurzeln mit der Introspektion des europäischen Jazz und einer zutiefst spirituellen Vision. Sein Klang ist warm, lyrisch und nuancenreich. Mit einer ausdrucksstarken Klarheit improvisieren seine Mitmusiker in der kostbaren Atmosphäre emotionaler Sensibilität und verletzlicher Expressivität. Präzision, künstlerische Reife und eine vielschichtige rhythmische Dynamik fliessen nahtlos ineinander über. Mit einer andächtigen Innigkeit, die berührt, vermittelt Bringuez die Schönheit seines Erbes und übersetzt es in eine moderne, wunderschöne Sprache.

Ariel Bringuez: tenor sax, Javier Sanchez: guitar, Iñigo Ruiz: piano, Demian Cabaud: bass, Marcos Cavaleiro: drums
Di und Mi, 20:30 Uhr

Rebecca Trescher: clarinet/bass clarinet, Andreas Feith: piano, Lukas Keller: bass, Jan Brill: drums

Rebecca Trescher: clarinet/bass clarinet, Andreas Feith: piano, Lukas Keller: bass, Jan Brill: drums
Auf ihrer CD-Release-Tour kommt Rebecca Trescher auch ins bird’s eye.
Leichtfüssig balanciert die Klarinettistin und renommierte Komponistin zwischen Klangfülle und Transparenz, Geerdetem und Ätherischem, Tradition und Moderne. Unkonventionell, aber immer schlüssig, meistert sie die musikalische Verdichtung und formt mit impressionistischen Stimmführungen und Texturen einen fast orchestralen Klang. Sie begeistert mit ihrem facettenreichen, sensiblen Spiel und warmen Ton. Treschers Musik ist ein Kaleidoskop, in welchem sich die Linien, Farben, Formen, Perspektiven und Strukturen fliessend verändern und ein nuanciertes, inneres Bild erzeugen, das berührt. Trescher hat «Changing Perspectives» 2025 auf Bandcamp herausgebracht.
Do, 20:30 Uhr
Duo Series | 1. Set

Kristin Berardi: vocals, Lukas Traxel: bass
Duo Series | 1. Set
Melodischer, lyrischer Dialog mit Tiefgang.
Die grossartige australische Sängerin Kristin Berardi und der herausragende Schweizer Bassist Lukas Traxel verbinden in ihrem Duo lebendige Virtuosität, ausdrucksstarkes Storytelling und sensible Strahlkraft zu einem wunderschönen Kleinod. Gemeinsam schaffen sie poetische, intime Klangräume, in denen Berardi mit warmer, souliger Stimme und swingender Phrasierung fasziniert und Traxel mit einem groovenden, klar artikulierten Spiel begeistert. Mit ihrer charismatischen Präsenz entführen die beiden das Publikum in eine Welt feiner Nuancen und bewegender Musikalität.

Kristin Berardi: vocals, Lukas Traxel: bass
Do, 21:45 Uhr
Duo Series | 2. Set

Gileno Santana: trumpet, Rocho: 7 strings guitar

Gileno Santana: trumpet, Rocho: 7 strings guitar
Duo Series | 2. Set
Intimes Tête-à-Tête der brasilianischen Instrumentalmusik.
«Inevitável» entstand aus dem Wunsch heraus, moderne, authentische Musik zu schaffen, die tief in den Traditionen Brasiliens verwurzelt ist. Durch den Dialog zwischen Gileno Santanas warmer, sanfter Trompete und Rochos siebensaitiger flinker Gitarre entsteht ein mitreissender, raffinierter und doch subtiler Klang, der in jeder musikalischen Phrase die Essenz seiner Heimat einfängt. Die Musiker verschmelzen virtuos Popularmusik wie Choro und afro-brasilianische Rhythmen mit Jazz. Eine elegante Klangwelt aus Sensibilität und kultureller Identität, die zutiefst brasilianisch und doch universell zugänglich ist. Das Duo hat 2021 «Inevitável» auf Bandcamp veröffentlicht.
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Msaki: vocals, Matthieu Michel: trumpet, Jeroen van Vliet: piano, Carlo Mombelli: e-bass/vocals, Jorge Rossy: drums
CD-Release mit poetischem, experimentellem Jazz.
Carlo Mombelli gilt als einer der kompromisslosesten Bassisten Südafrikas in der kreativen Musik. Sein bildhaftes Klanguniversum ist im Jazz verwurzelt und öffnet sich gleichzeitig der zeitgenössischen Komposition, offenen Form und subtilen Klangarchitekturen. Tief schöpft er aus dem afrikanischen Musikbewusstsein, sowie der europäischen Moderne. In dieser mystischen Innerlichkeit definiert die gefeierte Sängerin Msaki den aktuellen südafrikanischen Gesang neu. Ihre volle, dunkle Stimme ist intim, verletzlich und hat gleichzeitig eine klare, kraftvolle Strahlkraft mit einer furchtlosen, emotionalen Dringlichkeit, die unter die Haut geht. Das neue Album «The World Is Dancing on the Edge of a Cliff» ist bei Clap Your Hands Records erschienen.

Msaki: vocals, Matthieu Michel: trumpet, Jeroen van Vliet: piano, Carlo Mombelli: e-bass/vocals, Jorge Rossy: drums
Sa, 17:00 Uhr
Leohnhardskirche
In Zusammenarbeit mit der Leonhardskirche

Laura Schuler: violin/vocals, Luzius Schuler: church organ

Laura Schuler: violin/vocals, Luzius Schuler: church organ
In Zusammenarbeit mit der Leonhardskirche
Wir freuen uns auf diese grossartige, neue Kooperation mit der Leonhardskirche!
Das grandiose Duo Laura & Luzius Schuler macht den fulminanten Anfang mit einem musikalischen Schwebezustand zwischen akustischem Ambient und experimenteller Klangkunst. Die Geschwister reisten für «Mandà in Lunga» ins Val Poschiavo, um tief in die herbe Magie der Alpen einzutauchen. Ihr Sound ist von kristalliner Schönheit, der nach verwunschenen Tälern, schroffen Bergwelten und ächzenden Stürmen klingt. Dabei werden Stimme und Violine zu Nebel und Schatten, während die Orgel die Atmosphäre dunkel dehnt und der Violine-Bogen Wind, Licht und Wasser tanzen lässt. Die beiden ändern das romantisierte Bild der Berge zu etwas Mystischem, Mehrdimensionalem, das lange nachhallt. «Mandà in Lunga» ist 2025 bei Ronin Rhythm Records erschienen.
Di und Mi, 20:30 Uhr

Fany Fresard: violin, Pierre Horckmans: clarinet/bass clarinet, Nicolas Mary: bassoon, Anne Quillier: piano, Michel Molines: bass, Guilhem Meier: drums
Verspielte Verschmelzung von Salon-Rock und Kammerjazz.
Dieses eigenwillige Sextett der Pianistin Anne Quillier fasziniert mit seiner ungewöhnlichen Instrumentierung von Fagott, Violine, Bassklarinette, Bass, Piano und bearbeiteten Schlaginstrumenten vom ersten Ton an. Eine dichte, facettenreiche Musik, komplex, aber doch konkret. Der warme, weiche Fagott-Ton schmeichelt sich durch ein experimentelles, groovendes Setting, die Improvisationen sind kühn und dennoch melodiös – stets in einen mitreissenden, pulsierenden Rhythmus gebettet. Eine wunderbare Gelegenheit, der Realität auf höchstem musikalischem Niveau zu entfliehen. «Argot Lunaire» ist diesen Frühling bei Collectif Pince-Oreilles erschienen.

Fany Fresard: violin, Pierre Horckmans: clarinet/bass clarinet, Nicolas Mary: bassoon, Anne Quillier: piano, Michel Molines: bass, Guilhem Meier: drums
Do, 20:30 Uhr

Tobias Haug: alto sax, Jakob Bänsch: trumpet, Simon Seidl: piano, Caris Hermes: bass, Felix Ambach: drums

Tobias Haug: alto sax, Jakob Bänsch: trumpet, Simon Seidl: piano, Caris Hermes: bass, Felix Ambach: drums
Mitreissender, federnder Modern Mainstream.
Tobias Haug überzeugt mit einem verspielten, distinguierten, traditionellen Jazz, den er frisch und intelligent in einen zeitgenössischen Kontext transformiert. Er improvisiert lyrisch und achtsam, dabei ergänzt ihn Trompeter Jakob Bänsch subtil und mit eingängigen Melodien. Die Musik weist klare Strukturen auf und beeindruckt durch eine persönliche Strahlkraft. Ein Leckerbissen für alle Fans des abwechslungsreichen, vielschichtigen Latin Jazz und Swing. Die herausragende Rhythmusgruppe trägt dabei die beiden Solisten präzise und mit distinguiertem Groove. Sein letztes Album «Awakening», hat Haug 2023 auf Bandcamp herausgebracht.
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Kasper Agnas: guitar, Max Agnas: piano, Mauritz Agnas: bass, Konrad Agnas: drums
Differenziertes Understatement in sphärisch-konzentrierter Atmosphäre.
Eine Band aus vier Brüdern – Segen oder Fluch? Wohl beides. Trotz familiärer Auseinandersetzungen trägt ihre über 20-jährige Zusammenarbeit wunderschöne, schillernde Früchte. Im Keller des Elternhauses in Vallentuna bei Stockholm, entwickelten die Geschwister im Laufe der Jahre einen fast telepathischen, homogenen Sound, der fasziniert und in den organisch melodische Improvisationen einfliessen. Frappant ist, dass alle vier mit einer starken, eigenen Stimme überzeugen und doch ein filigranes Ganzes erschaffen, dass aus verschiedenen verflochtenen Melodiesträngen, subtilen Harmonien und achtsamen Rhythmen besteht. Mit einem Augenzwinkern darf man hier behaupten – «das bleibt in der Familie». Die Band hat «Sista Försöket» 2025 bei Bandcamp veröffentlicht.

Kasper Agnas: guitar, Max Agnas: piano, Mauritz Agnas: bass, Konrad Agnas: drums
So, 18:00 Uhr
el calderón afrolatino


Leandro Irarragorri: piano/keys, Ledian Mola: bass/vocals, Alexander Febles Cachacha: drums, Bérénice Awa: percussion

Leandro Irarragorri: piano/keys, Ledian Mola: bass/vocals, Alexander Febles Cachacha: drums, Bérénice Awa: percussion
el calderón afrolatino

Mitreissende Kombination aus Jazz und afrokubanischer Kultur!
Seit den Anfängen des bird’s eye haben wir mit El Calderón jenen musikalischen Ursprüngen, denen auch der Jazz viel zu verdanken hat, unsere Reverenz erwiesen. Für einen packenden Sound, der Lebensfreude versprüht, sorgt diesen Sonntag das kubanische Quartett «Die Frische im Quartier». Die Band präsentiert ein lebendiges Konzert voller Rhythmus, Ausdruck und Bühnenpräsenz, das vom ersten Takt an mitreisst. Mit Eigenkompositionen, inspiriert von kubanischen Traditionen, verbindet die Gruppe Spontaneität, Energie und Nähe zum Publikum zu einem Erlebnis, das weit über ein Konzert hinausgeht: eine Einladung, zu tanzen und sich treiben zu lassen, bis der ganze Raum in Bewegung versetzt ist.
Di und Mi, 20:30 Uhr

Gabriel Dalvit: alto sax, Silvio Cadotsch: trombone, Albert Sanz: piano, Dominique Girod: bass, Jorge Rossy: drums
Zeitgenössischer Jazz mit Eleganz und Groove.
Apple Tree verbindet auf wunderschöne Art den Spirit des Moments mit der Vergangenheit und fügt Neues und Altes zu einer gelassenen, inneren Energie zusammen. Silvio Cadotsch erzählt mit flexibler und leichtfüssiger Posaune, Gabriel Dalvit bereichert mit einem intensiv sonoren Legato-Stil und lyrischen Soli, Albert Sanz begeistert mit seinem ebenso flüssig eloquenten wie eigenwillig widerständigen Piano. Die Basis von zurückhaltender, immer inspirierender Rhythmik bilden Dominique Girod und Jorge Rossy. Innig und ohne Effekthascherei fokussiert die Band auf die Essenz – dem Klang, Ideenreichtum und die Gabe, als Kollektiv aufeinander zu hören.

Gabriel Dalvit: alto sax, Silvio Cadotsch: trombone, Albert Sanz: piano, Dominique Girod: bass, Jorge Rossy: drums
Do, 20:30 Uhr
Big Band Night

Francesca Gaza: conductor, Bastien Rieser, Tobias Schneider, Sebastián Greschuk, Álvaro Ocón: trumpet/flugelhorn, Josh Schofield: alto/soprano saxes, Sara El Hachimi: alto sax/flute, Baptiste Stanek: tenor sax/flute/clarinet/bass clarinet, Charley Rose: tenor sax/clarinet, Charlotte Lang: baritone sax/ bass clarinet, Fernando Brox: trombone/flute, Lukas Reinert, Yossi Itskovich: trombone , Lucas Wirz: bass trombone, Michał Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Marton Juhasz: drums

Francesca Gaza: conductor, Bastien Rieser, Tobias Schneider, Sebastián Greschuk, Álvaro Ocón: trumpet/flugelhorn, Josh Schofield: alto/soprano saxes, Sara El Hachimi: alto sax/flute, Baptiste Stanek: tenor sax/flute/clarinet/bass clarinet, Charley Rose: tenor sax/clarinet, Charlotte Lang: baritone sax/ bass clarinet, Fernando Brox: trombone/flute, Lukas Reinert, Yossi Itskovich: trombone , Lucas Wirz: bass trombone, Michał Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Marton Juhasz: drums
Big Band Night
Ein zauberhafter Abend mit sattem Orchesterklang.
Die lokale Big Band begeistert das bird’s-eye-Publikum immer wieder mit ihrer differenzierten, wunderschönen Musik. Die kreative Wirkungsstätte von Musiker:innen und Komponist:innen aus Basel präsentiert eleganten, facettenreichen Big-Band-Sound, zeitgenössischen Jazz und eine Prise internationales Flair. An diesem Abend zeigt sie ihre eigene geballte Schaffenskraft mit neuen, aber auch weiterentwickelten Kompositionen.
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Albin Ormegard: guitar, Malcolm Braff: piano, Bänz Oester: bass, Genius Wesley: drums
Mitreissende Weiterentwicklung des Spiritual Jazz der 60er Jahre.
Obwohl jeder aus dieser aussergewöhnlichen Band in seiner ausdrucksstarken Virtuosität und eruptiven Kreativität ein Meister ist, wollen die Musiker kein «Höher-Schneller-Weiter». Ihre Musik bewegt sich improvisiert in grosszügigen Spannungsbögen, sie groovt, singt und schwelgt. Mit Demut und einem fast heiligen Zorn suchen sie, was uns als Menschen verbindet. Ihr Sound befreit sich von allen Formen und Zwängen, singt von Revolte und Rebellion und ist doch durchzogen von einer vibrierenden Versöhnung und einer sanften Sehnsucht nach präsenter, purer Lebensfreude. «TOGETHER» bringt alles zum Blühen.

Albin Ormegard: guitar, Malcolm Braff: piano, Bänz Oester: bass, Genius Wesley: drums
Di und Mi, 20:30 Uhr

Bokani Dyer: piano/vocals, Tim Norton: bass, Lumanyano Mzi: drums

Bokani Dyer: piano/vocals, Tim Norton: bass, Lumanyano Mzi: drums
Lyrischer, eleganter Mix aus kontemporärem Jazz und südafrikanischer Tradition.
Der preisgekrönte, botswanisch-südafrikanische Pianist Bokani Dyer ist eine wichtige, innovative Stimme in der jungen Jazzszene. Mit einer sensiblen Innigkeit nimmt er das Publikum auf eine melodische Entdeckungsreise mit, bei der er an die facettenreichen südafrikanischen Traditionen anknüpft und diese zu einem fluiden Stil weiterentwickelt, der organisch die Wurzeln mitvibrieren lässt, während sein Sound zu einem frischen, groovenden, zeitgenössischen Jazz erblüht. Bokani improvisiert subtil und mit einer feinen Intuition für eine dynamische Balance. Tim Norton und Lumanyano Mzi geben nebst einem federnden Rhythmusteppich wichtige Impulse. An diesen Abenden betört Dyer zudem mit seiner warmen, souligen Stimme.