
Di und Mi, 20.30 Uhr

Josh Schofield: alto/soprano saxes, Lorenzo Vitolo: piano, Joan Codina: bass, Paulo Almeida: drums

Josh Schofield: alto/soprano saxes, Lorenzo Vitolo: piano, Joan Codina: bass, Paulo Almeida: drums
Klanglandschaften zwischen impressionistischer Lyrik und der Offenheit des Zeitgenössischen.
Im neuen Projekt «Love in Motion» des brasilianischen Drummers Paulo Almeida, der in Basel lebt, erkundet die Band feinfühlig und authentisch die lyrische, kollektive Improvisation. Die Musiker formen organische, poetische Soundwelten, bei denen die Melodie oft den musikalischen Fluss bestimmt und der Rhythmus zu einem kontrapunktischen Element wird, was eine lebendige, dynamische und sensible Atmosphäre erschafft. Beeinflusst von Wayne Shorter und Paul Motion bis hin zu Hermeto Pascoal und Debussy, beherrscht Almeida souverän und mit Leichtigkeit den Seiltanz zwischen organischem Spiel, kreativem Risiko und künstlerischer Freiheit.
Do, 20:30 Uhr
Big Band Night

Francesca Gaza: conductor, Bastien Rieser, Sebastián Greschuk, Tobias Schneider, Álvaro Ocón: trumpet, Josh Schofield, Sara El Hachimi, Baptiste Stanek, Javier Rojo, Charlotte Lang: saxophone, Raphaël Rosse, Yossi Itskovich, Chris Huber, Lucas Wirz: trombone, Michał Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Jan Zeimetz: drums
Big Band Night
Ein zauberhafter Abend mit sattem Orchesterklang.
Die lokale Big Band begeistert das bird’s-eye-Publikum immer wieder mit ihrer differenzierten, wunderschönen Musik. Die kreative Wirkungsstätte von Musiker:innen und Komponist:innen aus Basel präsentiert eleganten, facettenreichen Big-Band-Sound, zeitgenössischen Jazz und eine Prise internationales Flair. Ab und zu lädt die Band einen Gast ein – an diesem Abend zeigt sie jedoch ihre eigene geballte Schaffenskraft mit neuen, aber auch weiterentwickelten Kompositionen.

Francesca Gaza: conductor, Bastien Rieser, Sebastián Greschuk, Tobias Schneider, Álvaro Ocón: trumpet, Josh Schofield, Sara El Hachimi, Baptiste Stanek, Javier Rojo, Charlotte Lang: saxophone, Raphaël Rosse, Yossi Itskovich, Chris Huber, Lucas Wirz: trombone, Michał Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Jan Zeimetz: drums
Fr, 20.30 Uhr

Trish Clowes: tenor sax, Charley Rose: tenor sax, Domenic Landolf: tenor sax, Fabian Willmann: tenor sax , Tabea Kind: bass, Mareike Wiening: drums

Trish Clowes: tenor sax, Charley Rose: tenor sax, Domenic Landolf: tenor sax, Fabian Willmann: tenor sax , Tabea Kind: bass, Mareike Wiening: drums
Fabian Willmanns neue Konzertreihe startet mit Trish Clowes.
«Tenor Madness» kommt erstmals auch nach Basel: Dabei hebt Saxophonist Fabian Willmann jeweils eine/r der vier Tenorsaxophonist:innen hervor, der/die mit einer Rhythmusgruppe in seiner/ihrer Kreativität erstrahlt. Am Freitag darf Trish Clowes im Rampenlicht stehen und mit rasanten Läufen und einer sicheren Melodieführung überzeugen. Die britische Musikerin gilt als eine der agilsten und originellsten Improvisatorinnen der Gegenwart.
Sa, 20.30 Uhr

Melissa Aldana: tenor sax, Domenic Landolf: tenor sax, Baptiste Stanek: tenor sax, Fabian Willmann: tenor sax, Tabea Kind: bass, Mareike Wiening: drums
Am Samstag steht Melissa Aldana bei «Tenor Madness» im Fokus.
Mit vier Saxophonist:innen darf man so oder so einen dichten, packenden Bandklang und viel berührende Harmonik mit treibenden Soli erwarten. Aber wird eine so energetische Künstlerin wie Melissa Aldana gefeatured, darf man sich auf emotionale Momente freuen. Aldana zeigt sich als Meisterin des authentischen Storytellings. Jeder Ton hat eine Intention, nichts ist beliebig. Ihre Bandbreite reicht von breit und warm bis zu präzise und feingliedrig.

Melissa Aldana: tenor sax, Domenic Landolf: tenor sax, Baptiste Stanek: tenor sax, Fabian Willmann: tenor sax, Tabea Kind: bass, Mareike Wiening: drums
Di und Mi, 20.30 Uhr

Chris Speed: tenor sax/clarinet, Bojan Zulfikarpašić: piano/Fender Rhodes, Matt Penman: bass, Dejan Terzic: drums

Chris Speed: tenor sax/clarinet, Bojan Zulfikarpašić: piano/Fender Rhodes, Matt Penman: bass, Dejan Terzic: drums
Zeitgenössischer Jazz mit Einflüssen von osteuropäischem Folk und Minimal Music.
Trotz der immensen Virtuosität aller vier Musiker in Dejan Terzics «Axiom» bleibt ihr Fokus auf dem Kollektiv: Intentionen und Spielstile fliessen organisch ineinander und füllen den gemeinsamen Raum mit grenzenloser Freiheit und einer komprimierten, dichten Atmosphäre voller filigraner Melodien und leichtfüssigen Soli. Ein polyphoner Rhythmusteppich sorgt für Dynamik und eine schillernde Vielschichtigkeit. Hypnotisch schwingt die Stimmung von zerbrechlich und zart bis zu wütend, traurig und verzweifelt.
Im Frühjahr 2026 erscheint das neue Album «Grow» bei O-Tone Music.
Do, 20.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Basel, Institut Jazz, FHNW, ausgewähltes Masterprojekt

Robert Wypasek: tenor sax, Wes Georgiev: piano, Alistair Peel: bass, Fabrizio Doberti: drums
In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Basel, Institut Jazz, FHNW, ausgewähltes Masterprojekt
Wunderschöner Mix aus modernem Jazz und klassischer Musik des 20. Jahrhunderts.
Robert Wypasek sucht nach der reinen, ungezügelten Energie und erzählt gleichzeitig starke, berührende Geschichten. Mit lyrischen Läufen auf dem Piano (Wes Georgiev) und dem warmen Saxophon von Wypasek plus das dezente, aber differenzierte Schlagzeugspiel Fabrizio Dobertis schafft die Band einen einzigartigen, in andächtiger Freude vibrierenden Raum. Darin treffen Vertrauen, Hoffnung und meditative Konzentration aufeinander, während jedes Mitglied in seinem tiefen musikalischen Ausdruck brilliert.

Robert Wypasek: tenor sax, Wes Georgiev: piano, Alistair Peel: bass, Fabrizio Doberti: drums
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Nicolas Masson: tenor/soprano saxes, Colin Vallon: piano, Patrice Moret: bass, Lionel Friedli: drums

Nicolas Masson: tenor/soprano saxes, Colin Vallon: piano, Patrice Moret: bass, Lionel Friedli: drums
Auf seiner Release-Tour kommt dieses brillante Quartett auch ins bird’s eye.
Der renommierte Saxophonist Nicolas Masson, eine Schlüsselfigur der Schweizer New-Jazz-Szene, hat in den 90er Jahren in der New Yorker Jazzszene gestartet und seitdem mit etlichen internationalen Musiker:innen zusammengearbeitet. Massons sanfte, lyrische Melodielinien mit dem warmen, breiten Ton flechten sich vorsichtig und kontrapunktisch zum wunderbar subtilen und doch präzisen Piano von Colin Vallon. Patrice Moret und Lionel Friedli steuern einen feinen, groovenden rhythmischen Boden dazu. Fast zwei Jahrzehnte spielt diese Band bereits zusammen und schöpft beinahe telepathisch aus einem einheitlichen Kern der Intuition und Kreativität. Massons neuestes Album «Renaissance» ist soeben bei ECM erschienen.
So, 11.00 Uhr
Kinderkonzert

Eva Zihlmann: vocals/ukulele/violin, Isabelle Kurmann-Meyer: piano/vocals/accordion/ukulele, Annika Sirkiä: tuba/vocals
Kinderkonzert
Ein «hasenstarkes und henneguetes» Kinderprogramm!
Hase Hoppelihopp mag Karotten, lacht fürs Leben gerne und tanzt und singt immer und überall. Am allerliebsten mit ganz vielen Kindern und natürlich seiner Freundin Lotta. Lotta ist ein fröhliches Huhn, lacht und gackert so oft es kann, hat eine Menge lustige Ideen und spielt gerne kleine Streiche. Jung und Alt dürfen sich auf schöne Kinderlieder zum Mitsingen und ein unterhaltsames Musikprogramm freuen. Für Kinder im Alter von 3 bis 8 Jahren und Junggebliebene.

Eva Zihlmann: vocals/ukulele/violin, Isabelle Kurmann-Meyer: piano/vocals/accordion/ukulele, Annika Sirkiä: tuba/vocals
Di und Mi, 20.30 Uhr

Jaka Arh: tenor sax/synths, Martín Theurillat: guitar, Nadav Erlich: bass, Iago Fernández: drums

Jaka Arh: tenor sax/synths, Martín Theurillat: guitar, Nadav Erlich: bass, Iago Fernández: drums
Filigraner Jazz mit chilenischen Einflüssen.
Mit seiner feinfühligen Kombination aus traditionellen und modernen Elementen erschafft der schweizerisch-chilenische Gitarrist Martín Theurillat einen poetischen, einheitlichen Klang, der die Seele wärmt. In seiner Musik schwingt die Herzlichkeit und Intensität seiner musikalischen Wurzeln mit, eingebettet in subtile, grazile Melodiegeflechte. Nadav Erlich lässt feine Basslinien einfliessen, die sich im Thema finden und sich dann wieder kontrapunktisch reiben. Iago Fernández hält mit pulsierenden Rhythmen die Energie hoch, während Jaka Arh sanft und sachte mit dem Saxophon improvisiert. Ein wunderschönes Bijou differenzierter, verträumter und doch innovativer Musik.
Do, 20.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit 40 Jahren Intakt Records

Asger Nissen: alto sax, Julius Gawlik: tenor sax, Felix Henkelhausen: bass, Jim Black: drums
In Zusammenarbeit mit 40 Jahren Intakt Records
Modern Jazz mit der Exzentrik der Avantgarde und gleichzeitiger emotionaler Tiefe.
In diesem Projekt des visionären Drummers Jim Black ist der Sound persönlich sowie experimentell und gewagt. Mit «The Schrimps», drei hervorragenden, aufsteigenden Nachwuchstalenten Europas, kreiert er eine Musik, die sowohl roh als auch songorientiert ist und klagende Melodien mit kinetischer, unvorhersehbarer Improvisation verbindet. Die Musiker schätzen die melodischen Strukturen und loten gleichzeitig die Grenzen harmonischer und rhythmischer Experimente aus. Dies mit Risiko, Groove, Dissonanz und einer wilden Schönheit, die fasziniert. Ihr neues Album «Better You Don’t» ist letztes Jahr auf INTAKT Records erschienen.

Asger Nissen: alto sax, Julius Gawlik: tenor sax, Felix Henkelhausen: bass, Jim Black: drums
Fr, 16:00 Uhr
Museum Tinguely
Roche’n’Jazz: Jazz im Museum Tinguely


Roche’n’Jazz: Jazz im Museum Tinguely
Fr, 20.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit 40 Jahren Intakt Records | 1. Set

Simone Keller: piano
In Zusammenarbeit mit 40 Jahren Intakt Records | 1. Set
Raffiniertes Suchen zwischen Experimentellem und Tradition.
Die klassisch ausgebildete Pianistin Simone Keller bewegt sich spielerisch in verschiedenen Stilen und Genres. Als Brückenbauerin setzt sie sich insbesondere für einen breiten gesellschaftlichen Zugang zur Musik ein. «Just for a Thrill» ist ein Song von Lil Hardin Armstrong, die ihr Leben lang im Schatten ihres Mannes Louis Armstrong stand. In diesem Sinne nimmt Keller sich weiteren Künstler:innen aus Jazz und Klassik vor, um auf ganz unterschiedliche Weise Verletzlichkeit, Entfremdung, Widerstand, Hoffnung, aber auch die Ambivalenz zwischen Schönheit und Abgrund musikalisch umzusetzen.

Simone Keller: piano
Fr, 21.45 Uhr
In Zusammenarbeit mit 40 Jahren Intakt Records | 2. Set

Michael Flury: trombone, Simone Keller: piano

Michael Flury: trombone, Simone Keller: piano
In Zusammenarbeit mit 40 Jahren Intakt Records | 2. Set
Interessante, musikhistorische Reise durch Klassik und Jazz.
Posaunist Michael Flury und Simone Keller lassen im 2. Set die Musik ohne Worte sprechen. Neben dem klassischen Komponisten Franz Schubert sind wiederum Songs von PoC-Komponistinnen zu hören, die bis heute zu wenig Anerkennung für ihr Schaffen erhalten: Unter anderem zum Beispiel Irene Higginbotham, die den weltberühmten Jazz-Standard «Good morning heartache» geschrieben hat, der bis heute nicht mit ihrem Namen in Verbindung gebracht wird. Das Duo überwindet mühelos stilistische Grenzen, ohne in ein simples Cross-Over zu verfallen und bringt Bekanntes und Ungehörtes neu zum Klingen.
Sa, 20.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit 40 Jahren Intakt Records

Ingrid Laubrock: tenor sax, Myra Melford: piano, Lesley Mok: drums
In Zusammenarbeit mit 40 Jahren Intakt Records
Mitreissender Jazz mit einem rauen, offenen Geist und spritzigen Finessen.
Sox2 ist ein neues Trio der Pianistin Myra Melford mit Ingrid Laubrock am Saxophon und Lesley Mok am Schlagzeug. Zusammen erzeugen sie eine konzentrierte Energie, in der jede Geste eindringlich, jeder Austausch verstärkt ist: Ein einziger Funke aus Melfords Klavier kann sich in vielfältige Texturen aufspalten, Laubrocks Saxophonlinie kann unerwartete Richtungen einschlagen, und Moks Spiel formt die Zeit zu sich ständig verändernden Organismen um. Das explosive Trio erschafft eine Musik aus verwobenen Grooves, die sich winden und entfalten, Harmonien, die sich in prismatische Songs brechen, Improvisationen, voll feuriger Intensität und doch struktureller Elastizität.

Ingrid Laubrock: tenor sax, Myra Melford: piano, Lesley Mok: drums


Di und Mi, 20:30 Uhr
In Zusammenarbeit mit Offbeat


George Colligan: piano, Josh Ginsburg: bass , Marc Michel: drums
In Zusammenarbeit mit Offbeat

Pulsierender, kontemporärer Modern Jazz.
George Colligan beeindruckt durch flinke, perkussive Läufe – kein Wunder, ist er nicht nur Pianist, sondern auch ausgebildeter Drummer. Bei uns brilliert er auf dem Tasteninstrument und führt mit explosiver Intensität und lebhafter Hingabe die Jazz-Tradition mit Einflüssen von Bebop, Swing und Blues elegant und innovativ weiter. Bassist Josh Ginsburg unterlegt die virtuosen Piano-Improvisationen mit einem dynamischen Walking Bass in perfekter Intonation, während Marc Michel mit seinen sprühenden Fill-Ins und treibenden Rhythmen aufhorchen lässt und vor allem in seinen ausgiebigen Soli zusätzlich pulsierenden Drive beisteuert. Für Fans des gediegenen Mainstream ein absolutes Must!

George Colligan: piano, Josh Ginsburg: bass , Marc Michel: drums
Do, 20:30 Uhr

Mélusine Chappuis: Rhodes/synths/electronics/vocals, Paul Butscher: flugelhorn/vocals/synths, Xavier Almeida: drums/Rhodes, Shewit Zeremariam: sound engineer FOH

Mélusine Chappuis: Rhodes/synths/electronics/vocals, Paul Butscher: flugelhorn/vocals/synths, Xavier Almeida: drums/Rhodes, Shewit Zeremariam: sound engineer FOH
Faszinierender Mix aus zeitgenössischem Indie-Jazz und Elektronik.
Der Sound von ARBRE ist weitläufig und doch kompakt: Dicht und roh schlängeln sich die mystischen Melodien durch Harmoniemeer und wuselndes Rhythmusgeflecht und verbinden die flatternde Zerbrechlichkeit mit soliden Wurzeln. Das Klangsystem dieses herausragenden Jazz-Kollektivs ist ein homogenes, hypnotisches Fliessen auf einen geheimnisvollen, präzisen Kern zu. Mélusine Chappuis und Paul Butscher singen dabei bewusst in zwei völlig unterschiedlichen Registern, sowohl stilistisch als auch emotional. Und doch liegt der Fokus auf dem Instrumentalen – ein komplexer und gleichzeitig eingängiger, wunderschöner Sound, der ohne stilistische Verzierungen auskommt. ARBRES neues Album «Wrap a tear in cellophane» ist bei Ronin Rhythm Records erschienen.
Fr und Sa, 20:30 Uhr
In Zusammenarbeit mit Offbeat


John Ellis: tenor sax, Fabio Gouvêa: guitar, Matt Penman: bass, Alex Kautz: drums
In Zusammenarbeit mit Offbeat

Subtile Verschmelzung von Jazz und brasilianischer Musik.
Der herausragende brasilianische Drummer Alex Kautz verbindet elegant und mit Fingerspitzengefühl Jazz mit der Musik seiner Herkunft und fasziniert mit einem hochpräzisen, energetischen, und doch feinen Anschlag. John Ellis fügt sich mit klarem, filigranem Ton mühelos in das polyrhythmische Geflecht ein und Fabio Gouvêa überzeugt mit flinken Läufen und lyrischen Improvisationen. Matt Penman liefert mit geschmeidigem Bass den soliden, aber nie starren Boden zu diesem kleinen, vielschichtigen Meisterwerk. Das Treibende des New-Yorker- Jazz mischt sich hervorragend mit den komplexen, wunderschönen Harmonien und erzeugt eine schillernde Klangwelt, die bezaubert.

John Ellis: tenor sax, Fabio Gouvêa: guitar, Matt Penman: bass, Alex Kautz: drums
Di und Mi, 20:30 Uhr

Moritz Stahl: tenor sax, Marie Krüttli: piano, Etienne Renard: bass, Sun Mi-Hong: drums

Moritz Stahl: tenor sax, Marie Krüttli: piano, Etienne Renard: bass, Sun Mi-Hong: drums
Melodischer Jazz mit avantgardistischer Färbung.
Saxophonist Moritz Stahl umgeht in «Transient Bodies» bewusst jede stilistische Festlegung und öffnet sich komplett dem Unerwarteten des Augenblicks. Er improvisiert mit warmem Ton und spielerischer Intensität, brennt vor Neugier und sprüht vor Expressivität. Elegant und mit einer wohldosierten Dynamik verbindet er experimentelle Ansätze mit seiner Liebe für zugängliche Strukturen. Pianistin Marie Kruttli unterstützt ihn dabei mit atmosphärischen Harmonien, Etienne Renard begeistert mit versatilem Bassspiel und die koreanische Schlagzeugerin Sun-Mi Hong komplettiert den Sound mit ihrem schier unbegrenzten Spektrum an rhythmischen Timbres. Seinem Grundcharakter entsprechend ist «Transient Bodies» ein akustisches Quartett, das elektronische Elemente organisch einwebt.
Do, 20:30 Uhr
Duo Series

Maja Taube: harp, Jan Galega Brönnimann: bass clarinet
Duo Series
Bezauberndes Tête-à-Tête von Jazz und Weltmusik.
Gleich zarten Rosatönen der aufgehenden Sonne, wärmt die Musik dieses feinen Duos Herz und Seele. Die mal rauchigen, lyrischen, dann wieder perkussiven Melodielinien der Bassklarinette streicheln sanft über die rhythmisch prägnanten, perlenden Klänge der Harfe und versenken das Publikum in eine zärtliche Traumwelt, die ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Also: Augen schliessen, zurücklehnen, entspannen, tief ausatmen und dieses wunderschöne, stimmungsvolle Set geniessen.

Maja Taube: harp, Jan Galega Brönnimann: bass clarinet
Do, 21:30 Uhr
Duo Series

Evi Filippou: vibes, Robert Lucaciu: bass

Evi Filippou: vibes, Robert Lucaciu: bass
Duo Series
Bezaubernder Dialog zwischen Jazz, griechischer und rumänischer Tradition.
Dieses Duo entzieht sich mit leisem Charme jeglichen Zwängen starrer Genre-Kategorisierungen. Von den komplexen Kompositionen der Klassik über die Rhythmen des Jazz bis hin zu Geschichten aus dem Balkan, nimmt es das Publikum auf eine betörende Reise mit. In dieser fliesst die Lebendigkeit der Folklore mit dem kosmopolitischen Einfluss der zeitgenössischen Musiklandschaften zusammen. Einer Feder gleich tanzt Evi Filippou mit ihren perlenden, lyrischen Improvisationen auf dem Vibraphone über den herausfordernden, versatilen Basslinien von Robert Lucaciu. Die leichten, achtsamen Melodien der beiden Musiker:innen gehen ineinander über und trennen sich wieder, um undefinierbare Räume des Dazwischen zu kreieren.
Fr, 16:00 Uhr
Museum Tinguely
Roche’n’Jazz: Jazz im Museum Tinguely

Fr und Sa, 20:30 Uhr

Konstantin Döben: trumpet, Bertram Burkert: guitar, Johannes Arzberger: keys, Franziska Aller: bass, Nicholas Stampf: drums, Lukas Backs: sound technician

Konstantin Döben: trumpet, Bertram Burkert: guitar, Johannes Arzberger: keys, Franziska Aller: bass, Nicholas Stampf: drums, Lukas Backs: sound technician
Mit groovender Sehnsucht auf der Suche nach der Essenz.
Conic Rose zieht das Publikum mit seinen intensiven Bildern aus düster mystischen Stadtfahrten und lichtdurchfluteten Momenten sofort in den Bann. Die packende Klangästhetik der Musiker:innen ist viel mehr als nur die Summe der unterschiedlichen Stile von Indie-Pop, Jazz bis zu Electronica. Trompeter Konstantin Döben hypnotisiert mit seinem heiseren, sphärischen Ton, der durch die wehmütigen Klangflächen von Gitarrist Bertram Burkert und Keyboarder Johannes Arzberger schwebt. Die dynamischen Impulse von Bassistin Franziska Aller und die stoischen Drums von Nicholas Stampf geben die nötige Tiefe und Struktur. Ein stimmungsvolles, atmosphärisches Konzert, das noch lange nachhallt. Das Debutalbum «Heller Tag» ist 2023 in Eigenregie auf Bandcamp erschienen.
So, 18:00 Uhr


Alcides Toirac: vocals/bass, Juan Munguia: trumpet, Olivier Gagneux: tres/vocals, Jorge Luís Gonzalez: guitar/vocals, Alberto Garcia: timbales, Sebastien Gagneux: congas/vocals, Lizandro Paredes: bongo/vocals, Jorge Demestre: güiro/vocals

Unverfälschte, mitreissende kubanische Tanzmusik.
Die Kubaner:innen bezeichnen den Son gerne als die Mutter aller Rhythmen. Aus ihm hervorgegangen sind Guaracha, Bolero, Cha Cha Cha, Rumba und nicht zuletzt Salsa. Da auch im Jazz afrokubanisches Kulturgut zu hören ist, haben diese Musikformen einen wohlverdienten Platz im bird’s eye. Son Alarde taucht mit Herzblut und pulsierender Energie in die traditionelle kubanische Musik ein, durchmischt mit Funk und Reggaeton. Ausserdem lässt die Band fast vergessene Rhythmen wie Dengue, Mozambique und Changüí aufleben und unterstützt somit dessen Erhaltung und Verbreitung. Ein Konzert, das von den Hockern reisst und die Hüften zum Kreisen bringt.

Alcides Toirac: vocals/bass, Juan Munguia: trumpet, Olivier Gagneux: tres/vocals, Jorge Luís Gonzalez: guitar/vocals, Alberto Garcia: timbales, Sebastien Gagneux: congas/vocals, Lizandro Paredes: bongo/vocals, Jorge Demestre: güiro/vocals
Di und Mi, 20:30 Uhr
In Zusammenarbeit mit jazzahead! Green Touring Network

Jure Pukl: tenor/soprano saxes, John Escreet: piano, Robert Landferman: bass, Christian Lillinger: drums

Jure Pukl: tenor/soprano saxes, John Escreet: piano, Robert Landferman: bass, Christian Lillinger: drums
In Zusammenarbeit mit jazzahead! Green Touring Network
Faszinierende Symbiose aus zeitgenössischem Jazz, Groove und freiem Ausdruck.
Das neue Projekt des renommierten slowenischen Saxophonisten Jure Pukl ist seine persönliche, mitreissende musikalische Antwort auf KI. Sein Credo: Musik ist immer noch am kraftvollsten, schönsten, wildesten, lyrischsten und sinnlichsten, wenn sie von Musiker:innen live vor einem Publikum gespielt wird. So begeistert sein vielseitiger Sound mit gebrochenen, technisch ausgefeilten Rhythmen, modernen, eleganten Basslinien und kraftvollen Saxophonklängen. Die expressiven und doch geführten, melodischen Improvisationen bilden die Sprache der Musiker, die alle eine eigene Sichtweise haben und doch nichts beweisen wollen. Mit Geduld, dichtem Zusammenspiel und sublimer Virtuosität suchen sie nach dem authentischen Kern, statt sich in Äusserlichkeiten und Künstlichkeiten zu verlieren.
Do, 20:30 Uhr
International Jazz Day | Big Band Night

Claudia Döffinger: conductor, Patricija Skof: vocals, Bastien Rieser, Sebastián Greschuk, Tobias Schneider, Álvaro Ocón: trumpet, Josh Schofield, Marta Wajdzik, Baptiste Stanek, Charley Rose, Linda Scharnagl: saxophone, Lukas Reinert, Yossi Itskovich, Lucas Wirz: trombone, Fernando Brox: saxophone/flute, Michał Skwierczyński:guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Snejana Prodanova: bass, Jan Zeimetz: drums
International Jazz Day | Big Band Night
Das BJO spielt die Musik von Claudia Döffinger.
Unsere lokale Big Band begeistert das Publikum immer von Neuem mit ihrer differenzierten, wunderschönen Musik. Die kreative Wirkungsstätte von Musiker:innen und Komponist:innen aus Basel präsentiert eleganten, facettenreichen Big-Band-Sound, zeitgenössischen Jazz und eine Prise internationales Flair. An diesem Donnerstag widmet sich das Orchester einer exquisiten Auswahl der Kompositionen von Claudia Döffinger, die sie auch selbst dirigieren wird.

Claudia Döffinger: conductor, Patricija Skof: vocals, Bastien Rieser, Sebastián Greschuk, Tobias Schneider, Álvaro Ocón: trumpet, Josh Schofield, Marta Wajdzik, Baptiste Stanek, Charley Rose, Linda Scharnagl: saxophone, Lukas Reinert, Yossi Itskovich, Lucas Wirz: trombone, Fernando Brox: saxophone/flute, Michał Skwierczyński:guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Snejana Prodanova: bass, Jan Zeimetz: drums